Der Gleichklang-Blog

Juni 29, 2010

So vielfältig sind Beziehungen

Einsortiert unter: Asexualität, Gleichklang-Dating, Liebe & Partnerschaft, Sexualität — gleichklang @ 3:03 vormittags

Es gibt Singles und es gibt Verpartnerschaftete – doch so einfach ist die Sache nicht. Denn ebensowenig wie Single-Dasein gleich Single-Dasein ist, ist Partnerschaft gleich Partnerschaft. Dies zeigen auch die Angaben unserer Mitglieder zu ihren individuellen Partnerwünschen und Partnervorstellungen.

Am häufigsten auch bei unseren Mitgliedern, aber keineswegs ausschließlich tritt auf das klassische Beziehungsmodell mit Monogamie (sexueller Treuer), gemeinsamer Wohnung und eventuell Kindern. Deutlich mehr als die Hälfte der Mitglieder von Gleichklang erstreben eine solche klassische Beziehung, was sowohl für heterosexuelle als auch für schwule und lesbische Mitglieder gilt, wobei allerdings spezifisch Schwule häufiger die nicht klassischen Beziehungsmodelle anstreben als dies Lesben oder Heterosexuelle tun. Die Partnersuche unserer Klassiker unterstützen wir bei Gleichklang, indem wir Mitglieder mit klassischen Partnerschaftswünschen ausschließlich solche anderen Mitglieder vorschlagen, die sich ebenfalls eine entsprechende klassischen Partnerschaft wünschen. Denn alles andere würde nur zu Unzufriedenheit und Konflikten führen.

Am zweithäufigsten streben unsere Mitglieder eine “offene Beziehung” an, die im grunde dem klassischen Modell entspricht mit dem Unterscheid, dass gelegentlich alleine oder gemeinsam auch sexuelle Kontakte zu anderen Personen als dem Partner oder der Partnerin erlaubt und gewollt sind. Am häufigsten wird diese Partnerschaftsform von unseren schwulen Mitgliedern gewählt, am seltensten von unseren lesbischen Mitgliedern. Auch heterosexuelle Frauen wählen diese Partnerschaftsform eher selten, während heterosexuelle Männer durchaus häufiger an einem offenen Partnerschaftsmodell interessiert sind. Bei Gleichklang unterstützen wir die Partnersuche unserer Mitglieder mit offenen Partnerschaftsmodellen, indem wir ihnen andere Mitglieder vorschlagen, die ebenfalls eine offene Partnerschaft anstreben.

Die dritthäufigste Konstellation bei Gleichklang sind Wünsche nach Wochenend- oder Fernbeziehungen, wobei diese entweder eher traditionell gestaltet werden sollen mit sexueller treuer, oder aber wiederum eine offene Beziehungsform angestrebt wird. Entsprechend werden dann auch bei Gleichklang passende Partnervorschläge herausgesucht, wo die Beziehungsmodelle kompatibel sind.

Eine vierte Konstellation bei Gleichklang sind dezidiert bisexuelle Partnerwünsche, wobei hier entweder Bezieungen zwischen mehr als 2 Personen angestrebt werden oder aber eine offene Partnerschaft gewünscht wird, bei der die Bisexualität akzeptiert wird. Ungefähr 10% unserer Mitglieder suchen entsprechende bisexuelle Beziehungen, die sie dann auch aufgrund unseres Präferenzmatching finden können.

Schließlich werden bei Gleichklang auch platonische Beziehungen gesucht, wobei insbesondere asexuelle Mitglieder nach entsprechenden Beziehungen ohne Sexualität Ausschau halten. Dies betrifft ca. 5% der Mitglieder bei Gleichklang, was bedeutet das Asexuelle bei uns deutlich überrepräsentiert sind. Grund dürfte sein, dass wir die einzige Partnervermittlung sind, die eine asexuelle Suchoption enthält, was sich mittlerweile auch bereits weiträumig rumgesprochen hat.

Insgesamt kann gesagt werden

Juni 28, 2010

Partnersuche unabhängig vom Geschlecht – Partnerbörse Gleichklang bilanziert pansexuelle Vermittlungsoption (Presseerklärung vom 28.06.2010)

Die psychologische Online-Partnervermittlung Gleichklang ist der einzige Anbieter für eine pansexuelle, die Geschlechtergrenzen überwindende Partnersuche. Jetzt zieht die Partnerbörse eine positiven Bilanz ihres ungewöhnlichen Angebotes. ( Hier Näheres zur Pansexualität: http://www.gleichklang.de/pansexualitaet.html, sowie im neuen Information-Portal Pansexualität: http://www.pansexuell.de)

Vor etwas über einem Jahr führten die Internet-Partneragentur www.Gleichklang.de weltweit als einziger Anbieter die Möglichkeit einer pansexuellen Partnersuche ein. Pansexualität bedeutet dabei die Überwindung der Geschlechtergrenzen. Bei pansexueller Ausrichtung zählt allein der Mensch an sich. Für eine Partnerschaft kommen dabei bei guter Passung alle Menschen in Frage, egal ob sie Männer, Frauen, Zwitter oder transsexuelle Männer oder Frauen sind. Pansexualität ist keine sexuelle Orientierung, wie Heterosexualität, Homosexualität oder Bisexualität, sondern eine bewusste Entscheidung für eine die Geschlechtergrenzen überwindende Partnersuche. Diese Entscheidung wird dabei auf der Basis der Überzeugung gefällt, dass alle Menschen grundsätzlich liebenswert sind und sexuelle Attraktion auch durch Lernprozesse entstehen kann.

Die pansexuelle Suchoption bei Gleichklang kann von Menschen aller sexueller Orientierungen gewählt werden, sofern diese bereit sind, ihre primäre sexuelle Orientierung zu hinterfragen und aus grundsätzlichen Erwägungen heraus sich für Partnerschaften mit Menschen jeden Geschlechts zu öffnen.

Nach den Auswertungen des Portals haben sich insgesamt knapp 10% der Mitglieder für die pansexuelle Suche entschieden. Unter ihnen sind ebenso schwule Männer und lesbische Frauen wie auch heterosexuelle und bisexuelle Männer und Frauen, die gemeinsam die Überzeugung eint, dass die Liebe nicht immer mit der sexuellen Orientierung zusammenfallen muss. Für viele ist es dabei sicher auch zunächst einmal ein interessanter Versuch, der allerdings – so das Portal – bereits zu einer nicht geringen Anzahl erfolgreicher Vermittluzngen geführt hat.

Das Portal strebt an, die entsprechenden Paare später nach zu befragen, um herauszufinden, wie stabil diese neuartigen Arten von partnerschaftlichen Beziehungen sind, die durch Gleichklang ermöglicht wurden.

Juni 27, 2010

Spezialprogramm zur Partnersuche und Freundschaftssuche für Alleinerziehende

Bei Gleichklang finden sich neue Familien

Bei Gleichklang finden sich neue Familien

Kurz nach unserer Gründung 2006 hatten wir auf Wunsch unserer Mitglieder das Spezialprogramm zum Dating für Alleinerziehende eingeführt. Seither hat sich Einiges getan, vor allem haben wir von einer Reihe von neuen Familien gehört, die wir helfen konnten, zusammen zu bringen.

Was unterscheidet die Partnersuche und Freundschaftssuche für alleinerziehende Mütter und Väter von anderen Singlebörsen für Alleinerziehende im Internet? Oder: Warum braucht es Gleichklang, um einem alleinerziehenden Vater oder einer alleinerziehenden Mutter wieder eine feste Partnerschaft zu ermöglichen und dadurch gleichzeitig den Kindern einen neuen Vater oder eine neue Mutter zu geben?

Bei einer typischen Singlebörse für alleinerziehende Eltern können sich einzelne Personen als Mitglieder eintragen, dann in den diversen Profilen scrollen, nach passenden Menschen suchen, Kontakt aufnehmen und sich kennenlernen.  Ein durchaus sinnvolles Angebot, was allerdings leider dennoch häufig nicht zum erwünschenten Erfolg führt und zudem auch – wie immer im Internet – mit gewissen Risiken verbunden ist.

Bei Gleichklang haben wir eine Strategie entwickelt, um die Erfolgsaussichten unserer alleinerziehenden Singles zu maximieren und gleichzeitig mögliche Risiken – nämlich die Ausnutzung einer Singlebörse durch Pädophile – zu minimieren. Darüberhinaus haben wir das Angebot insofern erweitert, als dass bei Gleichklang nicht nur Partnerschaften, sondern auch Freundschaften und Reisepartner gesucht und gefunden werden können.

Die wesentlichen Prinzipien der Kontakt- und Partnervermittlung für Alleinererziehende bei Gleichklang sind dieFolgenden:

1. Verzicht auf die Möglichkeit einer gezielten Suche nach Eltern mit Kindern

Wir haben darauf verzichtet, die Option anzubieten, gezielt nach Eltern mit Kindern als Partner oder Freunde zu suchen. Auch wenn eine solche direkte Option sicherlich Vorteile hat, hat sie den entscheidenden Nachteil, dass Sie Pädophile geradezu einlädt, sich einem solchem Forum anzuschließen. Dies geschieht häufiger als man denkt und um unsere Mitglieder hier schützen zu können, ist eine direkte Suche nach Eltern mit Kindern nicht möglich.

2.  Akzeptanzprinzip erhöht Vermittlungschancen

Anstatt einer direkten Suche nach Müttern oder Vätern mit Kindern, haben wir bei Gleichklang das Akzeptanz-Prinzip zur Unterstützung der Partnersuche unserer alleinerziehenden Eltern eingeführt. Dies bedeutet, dass wir von jedem Mitglied erfragen,ob eine Akzeptanz gegenüber einer alleinerziehenden Mutter oder einem alleinerziehendem Vater als Partnerin, Partner, Freund oder Freundin besteht. Alleinerziehende Mitglieder erhalten nachfolgende ausschließlich solche anderen Mitglieder als Partnervorschläge oder Freundschaftsvorschläge zugestellt, bei denen eine Akzeptanz für ihre alleinerziehende Elternrolle durch Ankreuzen formuliert wurde. Dadurch können wir gewährleisten, dass der Beginn einer neuen Partnerschaft oder Freundschaft nicht an den Kinder scheitert bzw. dass umgekehrt gute Aussichten bestehen, dass sich eine neue Familie oder ein neuer Freundeskreis, der die Kinder integriert, findet.

3.  Kostenpflicht verbessert weiter die Sicherheit

Natürlich kann der Ausschluss einer direkten Suche es nicht mit Sicherheit verhindern, dass unserer Vermittlung missbraucht wird, auch wenn wir dadurch unser Angebot für unseriöse Personen unpraktischer machen und insofern viele abschrecken dürften.  Ein weiterer Sicherheitsaspekt ist die bei uns obligatorisch bestehende Kostenpflicht. Immer dann, wenn man sich ganz einfach und völlig kostenlos bei einer Singlebörse eintragen kann, wachsen Gefahren des Einstroms unseriöser Personen in die Vermittlungsdateien ganz erheblich. Natürlich kann auch eine Kostenpflicht es nicht ausschließen, dass sich solche Personen für Gleichklang entscheiden, aber die Wahrscheinlichkeit sinkt. Nahezu alle Mitglieder bei Gleichklang sind seriös und ernsthaft an dem Aufbau einer neuen Partnerschaft oder einer neuen Freundschaft interessiert.

4.  Mitglieder mit besonderen Merkmalen

Gleichklang ist ein Anbieter, bei dem sich vorwiegend Menschen mit links-alternativen Einstellungen und Grundüberzeugungen treffen.  Indem Gleichklang nicht ein Anbieter für alle, sondern für einen eher speziellen Kreis ist, steigen die  Aussichten, dass sich ein Mitglied bei Gleichklang in besonders hohem Ausmaß auf eine echte zwischenmenschliche Begegnung und ein vertieftes Kennenlernen einlässt. Bei Gleichklang haben wir die Beliebigkeit reduziert, was die Chancen stark erhöht, dass hier diejenigen Menschen zueinander finden, die auch wirklich etwas miteinander anfangen können.

5. Faire preisliche Konditionen

Im Durchschnitt verdienen insbesondere alleinerziehende Mütter weniger als nicht alleinerziehende Personen. Insofern kommt unser Gebührensystem, welches für eine einjährigeMitgliedschaft mit allen Rechte und ohne jeder Zusatzkosten lediglich 40 Euro erjebt, also weniger als 4 Euro im Monat, vielen Alleinerziehenden besonders entgegen. Gleichklang ist insofern eine Online-Partnervermittlung, bei der die Partnersuche und Freundschaftssuche für Alleinerziehende nicht nur mit besonders hohen Erfolgsaussichten verbunden ist, sondern auch erschwinglich bleibt. Dies ist umso wichtiger, als dass Partnersuche im Regelfall in Wirklichkeit meistens längert dauert, nicht selten ist von einem Suchzeitraumvon1-2 Jahren auszugehen.

Weitere Informationen zum Dating für Alleinerziehende bei Gleichklang finden sich hier: http://www.gleichklang.de/partnervermittlung-alleinerziehende.html

Juni 23, 2010

Thailand unter der Repression

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Thailand: Getötet durch die eigene Regierung!

Thailand: Getötet durch die eigene Regierung!

In ihrem wesentlichsten Aspekt ist die Situation in Thailand nicht kompliziert, sondern klar:

Eine Junta des Militärs, kaschiert als zivile Demokratie,  hat die Macht ergriffen. Sie repräsentiert eine wohlhabende Schicht von sich als Elite verstehender Personen, die für sich das natürliche Herrschaftsrecht in Anspruch nehmen. Es begann 2006 nach organisierten Demonstrationen der Wohlhabenden städtischen Ober-und Mittelschicht in Bangkok mit einem Militärputsch gegen die gewählte Thaksin Regierung, die für abgesetzt erklärt wurde. In gleichem Zug wurde die Verfassung von 1997, die die demokratischste war, die Thailand jemals hatte, außer Kraft gesetzt. Eine neue Verfassung wurde erarbeitet mit dem Ziel, die Macht der Elite zu sichern durch u.a. (1) die Abschaffung des passiven Wahlrechts für Nicht-Studierte, und (2) die Einführung einer Klausel, dass Gerichte Parteien und Regierungen für abgesetzt erklären können. Gerichte in Thailand sind dabei nicht unabhängig, sondern sie sind seit jehder das Instrument der herrschenden Elite zur Sicherung ihrer Macht. Letztlich ging es um eine kontrollierte Demokratie, bei der die Elite Wahlen nicht verlieren würde, auch wenn zunächst von dem Hauptziel der Gelbhemenden abgesehen wurde, das Prinzip “Ein Mann = Eine Stimme” abzuschaffen und stattdessen 70% des Parlaments von “guten Leuten” mit “guten Leuten” besetzen zu lassen.

Der Plan ging nicht auf und in nachfolgenden Wahlen wurden, trotz Berufsverbote gegen unzähligePolitiker der Opposition, die Gegener des Militärputsches eindeutige Wahlsieger. Der Wahlsieg war nur von kurzer Dauer. Massendemonstrationen der Gelbhemden, die als Vertreter der Elite auch ihre Bediensteten zum Demonstrierenverpflichteten und sich dabei gekühlte Getränke servieren ließen, waren der Auftakt für einen Putsch der Gerichtsbarkeit, die nacheinander zwei Regierungen aus fadenscheinigen Gründen wegen angeblicher Korruption für abgelöst und ihre Parteien für aufgelöst erklärte.

Die Frage der Korruption ist jetzt nicht die Zentrale, denn die Auflösung der gewählten Regierungen ohne Neuwahlen war durch nichts zu rechtfertigen. Was aber zu sagen ist, dass ausgerechnet die in der geschichte Thailands der letzten Jahrzehnte Korruptesten der Korrupten mit dem Finger auf die anderen zeigten und dadurch den erklärten Willen des Volkes außer Kraft setzten. Die Macht ergriff die “demokratische Partei” unter Abhisit, die bei den Wahlen chancenlos war,  auch weil ausgerechnet diese Partei seit Jahrzehnten Thailand mit Korruption und Stimmenkauf überzogen hatte. Die Machtergreifung geschah nachdem die gewählte Regierung vor den Gelbhemden, die das Parlamentsgebäude stürmten, in den Norden fliehen musste und kurz darauf ein Gericht erneut dem Machtstreben der Elite zur Geltung verhalf. Ein offenes Geheimnis ist dabei auch, dass nunmehr durch die Abhisit-Partei Gelder flossen, um einen Koalitionspartner zu gewinnen, wodurch der Machtergreifung eine demokratische Legitimation gegeben werden sollte.

Mit Empörung reagierten die Menschen, die um ihre Stimme betrogen wurden. Niemals wurde die Regierung Abhisit von derMehrheit der Bevölkerung als legitim und ihrem Wunsche entsprechend betrachtet. Als Reaktion auf jahrelanger Obstruktion gewählter Regierungen durch die die vermeintliche Elite repräsentierenden Gelbhemden, die auch vor Schusswaffengebrauch und Sprengkörpereinsatz nicht zurückscheuten, bildete sich die Gegenbewegung der Rothemden, die durch Massendemonstrationen der ärmeren Bevölkerung seithermehrfach versuchte, Neuwahlen zu erzwingen. Die Basis der Rothemden sind die ärmeren Bevölkerungsschichten Thailands, vor allem auch die Landbevölkerung im Nordosten und Osten, aber auch die ärmere städtische Bevölkerung in Bangkok. Ebenfalls hat sich ein Teil des Bildungsbürgertums auf die Seite der Sache der Rothemden geschlagen, die als UDD eine Vereinigte Kraft für Demokratie und gegen Diktatur gebildet haben. Sicherlich auch von Thaksin gestützt, vor allem aber auf der Basis von Basisorganisation und gegenseitiger Hilfeleistung ist es der UDD seither mehrfach gelungen, die Regierung in die Defensive zu zwingen, ohne dass sie aber ihr Ziel der Neuwahlen durchsetzen konnte.

Nach ersten Toten durch Schusswaffeneinsatz von Regierungskräften 2009 versammleten sich schließlich ab März 2010 Menschen aus ganz Thailand, insbesondere auch aus dem armen Nordosten, in Bangkok, um durch die größten Demonstrationen, die Thailand jemals sah, die Auflösung des Parlamentes und seine Neuwahl schließlich zu erzwingen. Unter Rückgriff auf Gelbhemdentaktiken wurde das Parlament gestürmt und ein Luxuseinkaufzentrum besetzt, dabei aber ein für die Größe der Demonstration auch im internationales Vergleich bemerkenswertes Ausmaß an Disziplin und Friedfertigkeit bewahrt.

Von der Regierung und ihren Medien, insbesondere den staatlichen Fernsehkanälen, als gekauft und bestochen verleumdet, versammelten sich tatsächlich in dieser Form einzigartig in der Geschichte Thailand in großer Zahl die Kernrepräsentanten der “einfachen” thailändischen Bevölkerung und forderten mit Konsequenz und Entschiedenheit Demokratie und Gerechtigkeit ein.

Wie kam es dazu, dass diejenigen Menschen nunmehr ihre Rechte einforderten, die zuvor jahrzehntelang politisch inaktiv blieben und ihre wesentliche Rolle als schlechtbezahlte Arbeitsbasis und Diener der sogenannten Elite fast klaglos erfüllten? Ein Teil der Antwort liegt in der Tat in Thaksin:

Der Multimilliardär Thaksin gelangte mit einem populären Programm zur Macht, wobei er unter der Losung “Thais lieben Thais” insbesondere eine Verbesserung der materiellen Lebensbedingungen der thailändischen Landbevölkerung forderte. Diese Losungen wurden in den Regierungsjahren nachfolgend von Thaksin konsequent umgesetzt und führten zu seiner wachsenden Popularität.

Thaksin führte eine allen Thais zur Verfügung stehende Krankenversorgung ein, ein unermesslicher Gewinn für die Unzähligen Kranken, denen zuvor eine angemessene Behandlung verwehrt blieb, aber auch für die Gesunden, denen so ein bedeutsames Stück Lebenssicherheit gegeben wurde.  Staatlich unterstütze Selbsthilfeprojekten wurden überall in den Dörfern begründet. Stromanschlüsse und Wasserversorgung wurden verbessert, Kleinkredite für die Entfaltung ökonomischer Aktivitäten durch den Staat zur Verfügung gestellt. Die Landbevölkerung erlebte durch die Thaksin Reformen einen Aufschwung in den ihr zukommenden materiellen Ressourcen wie sie ihn durch alle Sozialmaßnahmen zusammen in den vorherigen 60 Jahren zu keinem Zeitpunkt erleben konnte.

Über die Verbesserung der Lebensbedingungen der ärmeren Bevölkerung hinausgehend wuchsen in den Thaksin Jahren Meinungsfreiheit und demokratische Partizipationsmöglichkeiten. Es entstand 1997 eine Verfassung, die damals einen Wendepunkt in der Geschichte Thailands zu einer echten repräsentativen parlamentarischen Demokratie bei Abkehr der Legitimation militärischer Machtergreifung darstellen sollte. Zaghaft durfte sogar verstärkt über die Ausgestaltung der durch strikte Gesetzt gestützten Monarchie, deren Beleidigung nach wie vor mit jahrzehntelangen Haftstafen geahndet wird, diskutiert werden.

Erlebte Verbesserung der der materiellen Lebensbedingungen, angeregte Selbstorganisation und die Erhöhung von Meinungsfreiheit und demokratischen Partizipationsmöglichkeiten führten zu einer Politisierung der Landbevölkerung, die es in den Jahrzehnten zuvor nicht gegeben hatte. Zeigte sich diese Politisierung zunächst lediglich in den überragenden Wahlsiegen, die Thaksin, trotz in großen Teilen feindlicher Presse, errang, kam sie nach der erzwungenen Ruhe duch den Militärputsch im Anschluss durch die Wahlsiege der Gegner der traditionellen Elite und schließlich durch die Rothemdenbewegung zum Ausdruck. Sie kulminierte vor der militärischen Niederschlagung durch die Regierung in der ultimativen Forderung an das Abhisit Regime, das Parlament aufzulösen und Neuwahlen zu ermöglichen. Ihre Tiefe zeigte sich in bis dahin nicht gekannter Kampfbereitschaft und in einem Opfermut, der die Menschen dazu brachte, ihr Leben für ihr Streben nach Demokratie und Gerechtigkeit aufs Spiel zu setzen.

Mittlerweile ist die thailändische Demokratiebewegung niedergeschlagen. Die Eliten hinter dem Abhisit Regime erkannten die Bedrohung ihres Herrschaftsanspruches und entschieden sich, mit militärischer Gewalt ihre Macht zu sichern. Sie stellten sich dem Streben der Mehrheit des Volkes nach Neuwahlen entgegen und zogen die Tötung von Menschen der Machtaufgabe vor. Offiziell fast 90 Tote und 2000 durch Schusswaffen Verletzte sind das Resultat dieses größten Massakers in der thailändischen Geschichte seit Jahrzehnten. Erst nach der Gewealteskalation der Regieurng brachen sich Wut und Verzwiflung der Protestierenden Bahn und ews kam zu Bransetzungen und Plünderungen.

Seither herrscht ein Orwell-Staat, der seine politischen Gegner zu Hunderten in die Gefängnisse wirft, Zehntausende Internetseiten blockieren lässt, freie Meinungsäußerung als Terrorismus verfolgt, Verwundete Gefangene in Ketten legen lässt, Massenbespitzelungen betreibt und offenbar ebenfalls zunehmend auf eine Politik der selektiven Exekutionen und des Verschwindenlassens zur Herrschaftssicherung setzt.

Die überwältigende Beweislage einer systematisch auf ihr eigenes Volk das Feuer eröffnenden Regierung soll verdeckt werden, Videobeweise dürfen der Bevölkerung nicht präsentiert werden. Der Ausnahmezustand gewährleistet, dass die Wahrheit als Volksverhetzung verboten wird. Terror herrscht in Thailand.

Wer dem thailändischen Volk in diesen bitteren Stunden im Rahmen der begrenzten Möglichkeit beistehen will, kann zum Beispiel folgende Resolution gegen Unterdrückung und mIsshanldung von Gefangenen der Asian Human Rights Commission unterzeichnen -vielen Dank!

http://www.ahrchk.net/ua/mainfile.php/2010/3483/

Left Dating: Was ist das und warum es benötigt wird?

Gleichklang ist derzeit die einzige explizite Left-Dating-Plattform im deutschsprachigen Raum. Unter Left-Dating verstehen wir dabei einen Ansatz, Menschen als Freunde, Freundinnen, Partner oder Partnerinnen zusammen zu bringen, die im politischen Spektrum links verortet sind.  Dies ist nicht parteipolitisch festgelegt und das Spektrum der Mitglieder bei Gleichklang umfasst links-liberale, sozialdemokratische, links-alternative und links-sozialistische Positionen.

Was wir aber durch unsere klare Außendarstellung erreichen wollen, ist, dass die Gemeinsamkeit unser Mitglieder darin besteht, keine Gesellschaft von Egomanen zu wollen, für ein solidarisches Miteinander einzutreten und sich Entsolidarisierung und neoliberalen Flut entgegen zu stellen.  Eins strikte Achtung des Lebens jedes einzelnen Menschens, Eintreten gegen die Todesstrafe, für friedfertige Konfliktlösungen und die Akzeptanz gegenüber verschiedenen Lebensstilen, was auch das Recht auf Dissenz einschließt, sollten ebenso bei allen Gleichklang Mitglieder vorhanden sein.

Natürlich können wir nicht sicher stellen, dass manche Mitglieder die dargelegten Einstellungen und Positionen doch nicht teilen, insgesamt ist es aber sehr unwahrscheinlich, dass ein größerer Anteil an Menschen, die diesen Grundprinzipien nicht zustimmen, den Weg zu Gleichklang finden. Left-Dating ist damit für uns das Angebot einer Plattform, auf der solidarische Menschen hohe Aussichten haben, einander kennen, schätzen und lieben zu lernen.

Ein weiterer Aspekt, der bei den meisten unserer Mitglieder im Vordergrund steht, ist das Eintreten für Umweltschutz und ökologische Verträglichkeit, einschließlich des Eintretens für eine ökologische Landwirtschaft. Mehr als 50% unserer Mitglieder geben an, Wert auf eine gemeinsame ökologische Lebensführung in einer Freundschaft oder einer Partnerschaft zu legen. Der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen liegt den Mitglieder von Gleichklang am Herzen, was den Ansatz des Left-Dating natürlicherweise mit einem Green-Dating verbindet.

Last but not least, gibt es einen sehr signifikanten Anteil der Gleichklang-Mitglieder, die sich intensivmit den Thematiken Tierschutz ung Tierrechte auseinandersetzen. Diese Ausrichtung wird nicht von allen Mitgliedern geteilt, dürfte aber mindestens ein Viertel unserer Mitglieder betreffen. Der Schutz und die Akzeptanz tierischen Lebens kommtbereits dadurch zum Ausdruck, dass bei Gleichklang weitaus überproportional Vegetarier und Vegetarierinnen vertreten sind, wobei der Prozentanteil ca. 25%  beträgt. Deutlich geringer, aber ebenfalls weitaus überproportional ist der Anteil der Veganer und Veganerinnen, der derzeit ca. 5% beträgt, wobei der Anteil in der Allgemeinbevölkerung bei höchstens 0,5% liegt. Wir freuen uns, dass so bei Gleichklang gerade auch für Menschen, denen Vegtarismus, Veganismus und Tierrechte am Herzen liegen, sehr gute Aussichten bestehen, einander kennen zu lernen.

Warum wird aber ein Left-, Green- and Vegetarian/Vegan-Dating wirklich benötigt?

Der Wunsch nach Freundschaft und Partnerschaft sind universell menschlich und sind nicht auf spezifische politische Positionen eingeschränkt. Gerade über den Horizont des Eigenkonsums hinausdenkende Menschen haben es jedoch oftmals keineswegs leicht, wirklich zu Ihren Werthaltungen und Überzeugungen passende Menschen zu finden, mit denen sie Freundschaften oder eine dauerhafte Partnerschaft aufbauen können. Gleichklang entspringt damit einem Bedürfnis vieler Menschen mit solidarischen Grundpositionen, diese auch bei derFreundschafts- und Partnersuche zu berücksichtigen. Das Warum beantwortet sich insofern schlichtweg durch das vorhandene Interesse der Mitglieder an diesem Angebot.

Juni 19, 2010

Spirituelle und nicht-spirituelle Partnerauswahl bei Gleichklang (Presseerklärung vom 19.06.2010)

Mitglieder der alternativen Internet-Partnerbörse www.Gleichklang.de unterscheiden sich nach den Auswertungen des Portals stark in ihren Interessen für Spiritualität und Esoterik: Während ein starker Anteil der Mitglieder sich zu spirituellen Themen und Esoterik hingezogen fühlt, lehnt ein ebenso großer Anteil der Mitglieder Spiritualität und Esoterik als irrational ab.

Das Portal geht mit dieser Dissonanz zwischen seinen Mitgliedern so um, dass spirituelle und esoterische Interessen als Matchingkriterium herangezogen werden. So werden die optimal zueinander passenden Personen identifiziert und einander vorgeschlagen.

Die Vermittlung nach Anwesenheit oder Abwesenheit von Interessen an Spiritualität und Esoterik wird bei Gleichklang nach einem Zwei-Schritte-Algorithmus umgesetzt:

In einem ersten Globalschritt werden drei Teilgruppen gebildet: Gruppe 1 besteht aus denjenigen Mitgliedern, die Esoterik und Spiritualität als einen wichtigen Teil ihres Lebens definieren. Gruppe 2 besteht aus denjenigen Mitgliedern, die Esoterik und Spiritualität völlig ablehnen oder als unwissenschaftlich betrachten. Gruppe 3 besteht aus Mitgliedern, die keine eindeutige Position beziehen. Nachfolgend greift zunächst ein Selektionsprozess, der Mitglieder der Gruppe 1 und Gruppe 2 als dezidiert unpassend füreinander definiert, so dass sie nicht einander wechselseitig vorgeschlagen werden. Auf den Selektionsprozess folgt ein Maximierungsprozess der Passung, der Mitgliedern der Gruppe 1 untereinander und Mitgliedern der Gruppe 2 untereinander einen besonders hohen Passungswert zuweist, so dass sie mit erhöhter Wahrscheinlichkeit einander vorgeschlagen werden.

Mitglieder der Gruppe 3 können demgegenüber, wenn andere Parameter stimmen, grundsätzlich sowohl untereinander als auch Mitgliedern der Gruppe 1 und Gruppe 2 vorgeschlagen werden. Die Vorschlagswahrscheinlichkeit ist aber auch hier bei Zugehörigkeit zur gleichen Gruppe besonders hoch ist.

Durch diesen ersten Globalschritt wird die Vermittlung nicht passender Personen verhindert und dadurch bereits die Übereinstimmung in zentralen Grundhaltungen erhöht.

Auf das Globalmatching nach spirituellen und esoterischen Interessen folgt die Berücksichtigung von einzelnen spirituellen oder esoterischen Ausrichtungen, deren Übereinstimmung die Gesamtpassung weiter erhöht.

Als die Passung steigernd werden dabei durch den Matching-Algorithmus Übereinstimmungen in der Beschäftigung mit Themen, wie Anthroposophie, Astrologie, Numerologis, Meditation, Mystik, Reinkarnation, Yoga und Tatra, angesehen. Es werden darüber hinausgehend aber auch spezifischere esoterische Interessenfelder, Denkweisen und Praktiken berücksichtigt, wie Gläserrücken, Handlesen, Hexerei, Kartenlegen, Kinesiologie, Kristalle/Edelsteine, Orgontherapie, Pendeln, Rituale, Seancen, Tarot, Telepathie und Ufos.

Ergebnis des Global- und Detailmatching sind Partnervorschläge, die eine echte Passung der Denkweisen bezüglich der Thematiken Spiritualität und Esoterik gewährleisten.

So finden bei Gleichklang Menschen zueinander, die gemeinsam einen spirituellen oder aber einen rational-natruwissenschaftlich geprägten Lebensweg gehen können.

Juni 17, 2010

Das Äußere, die Liebe und die Partnerwahl

Machen wir uns nichts vor: Für die meisten von uns kommt dem Aussehen bei der Partnersuche eine große Bedeutsamkeit zu. Das Äußere entscheidet maßgeblich über die initiale Attraktion. Reize des Äußeren sind auch maßgeblich assoziiert mit sexueller Erregung,  jedoch auch mit Sympathie. So oberflächig es sein mag, so gilt doch, dass bei der Partnerwahl ein Faktor von großer Wichtigkeit das Äußere ist.

Selten schließen Menschen eine partnerschaftliche Beziehung auf freiwilliger Basis und ohne Not mit einem Menschen, den oder die sie als unattraktiv erleben. Im Verlauf einer Beziehung nimmt die Rolle des Äußeren dann aber im Regelfall ab. Selbst wenn die körperliche Attraktion als abnehmend erlebt wird, bleibt die Liebe oft erhalten.

So wichtig das Äußere für die meisten Partnersuchenden auch ist, so reicht es keineswegs aus, den anderen Menschen körperlich attraktiv zu finden. Mag dies für die rein sexuelle Befriedigung durchaus hinreichend sein, brechen die meisten Beziehungen dennoch auseinander, wenn nur das Äußere stimmt, aber Einstellungen, Werthaltungen, Interessen und Persönlichkeit im Konflikt stehen.

Bezüglich des allgemeinen im Durchschnitt einem Menschen zugewiesenen körperlichen Attraktivitätsgrades zeigen Studien, dass sich auch hier Gleich und Gleich anzieht. Im Durchschnitt weisen Partner einen ähnlicheren Attraktivitätsgrad auf als zufällig ausgewählte Personen. Diese Regel kennt jedoch vielfältige Ausnahmen, obei – es sei leider gesagt – beispielsweise auch Faktoren wie Status und Geld mit als Determinanten der Partnerwahl eingehen.

Auch wenn es durchaus so etwas wie eine im Durchschnitt allgemein erlebte Attraktivität oder Unatrraktivität gibt, unterscheiden sich dennnoch auf der Ebene von Individuen  Vorstellungen über Attraktivität und äußere Reize beträchtlich. Zum Glück!  Denn so hat jeder eine Chance, von dem einen oder anderen Menschen als attraktiv erlebt zu werden. Nur wie viele dies sein werden, hängt von der allgemein-durchschnittlichen Attraktion ab, die man mit seinem Äußeren auf andere ausübt.

Es gibt noch einen weiteren Fall, eigentlich den schöneren, aber selten: Manche Menschen können bei der Partnerwahl ganz vom Äußeren absehen und konzentrieren sich allein auf innere Werte und Passungen. Solche Menschen, die aber in der Minderheit sind, haben dadurch die allerbesten Chancen, wirkliche Herzens- und Seelenpartnerschaft zu finden.

Wie  gehen wir bei Gleichklang mit dem Äußeren als Faktor der Partnerwahl um? Wir verfolgen hier einen sich ergänzenden, ineinander greifenden Ansatz:

1.  Vermittlung nach Passung der Lebensstile bei nachfolgender Entscheidung über das Äußere

Grundsätzlich vermitteln wir nach Passung der Lebensstile, also der inneren Werte und Grundhaltungen. Im Anschluss tauschen unsere Mitglieder im Regelfall zu irgendeinem Zeitpunkt Fotos aus und entscheiden dann – oder erst bei einem Treffen – slber, ob die äußeren Voraussetzungen passenoder nicht. So kommt es dann – leider – vor, dass alles bei der Vermittlung stimmt, nur die wechselseitige äußere Attraktion nicht gegeben ist. Jedoch ist es nur eine Frage der Zeit bis der auch vom Äußeren Passende Mensch vorbei kommt und bei Übereinstimmung der inneren Werte vorgeschlagen wird.

2.  A priori Berücksichtigung von äußerlichen Einschluss- und Ausschlusskriterien

Zusätzlich zu einer reinen Vermittlung nach Passung der Lebensstile überlassen wir es unseren Mitgliedern selbst, dezidierte Ausschluss- oder auch Einschlusskriterien gemäß äußerlicher Merkmale auf unserem Fragebogen anzugeben. Diese werden dann bei der Vermittlung berücksichtigt. Ob Alter, Gewichtstypus, Größe, vorhandene körperliche Erkrankungen oder auch körperliche Besonderheiten, wie Intersexualität, unsere Mitglieder können angeben, bei welchen Merkmalen sie sich gerne eine Partnerschaft vorstellen können und bei welchen (leider) nicht. Aufgrund dieser Angaben werden so von vornherein nur Personen einander wechselseitig vorgeschlagen, wo eine Passung der Einschluss- und Ausschlusskriterien vorliegt, wobei je nach Angaben harte Ein- und Ausschlüsse realisiert werden oder aber (in Abhängigkeit von anderen Merkmalen) nur die Vorschlagsahrscheinluichkeit ansteigt oder sinkt. Diese a priori Berücksichtigung von Merkmalen des Äußeren haben wir bei Gleichklang vor allem deshalb eingeführt, um unseren Mitgliedern Enttäuschungen und Zurückweisung möglichst zu erparen, gleichzeitig aber für diejenigen die Vermittlungschancen zu maximieren, die im Durchschnitt aufgrund besonderer äußerer Merkmale häufiger zurückgewiesen werden.

Wir können bei Gleichklang die Bedeutsamkeit des Äußeren nicht außer Kraft setzten, wir können aber mit erhöhter Wahrscheinlichkeit passende Vorschläge unterbreiten und können auch für diejenigen hohe Vermittlungschancen gewährleisten, die es ansonten aufgrund besonderer äußerer Merkmale bei der Partnersuche im Durchschnitt eher schwieriger haben.

Für unseren Ansatz, der Lebenstilmerkmale mit äußeren Merkmalen auf Wunsch unserer Mitglieder kombiniert, wurden wir bereits als oberflächig kritsiert. Wir teilen diese Kritik jedoch nicht, da wir nicht Richter über die Wünsche unserer Mitglieder sind, sondern unsere Aufgabe darin besteht, ihnen zur Umsetzung zu verhelfen. Dabei sind aber natürlich auch die eher wenigen Menschen, die auf das Äußere überhaupt keinen Wert legen, bei Gleichklang sehr willkommen und werden hier. wie auch die anderen Mitglieder, mit hoher Wahrscheinlichkeit den Partner oder die Partnerin für eine gemeinsame Zukunft finden.

Zum Vermittlungsprinzip von Gleichklang und auch zur Berücksichtigung äußerer Merkmale findet sich hier weiteres:

http://www.gleichklang.de/beziehungsdauer.html

http://www.gleichklang.de/partnersuche-dicke.html

http://www.gleichklang.de/kleine-gro%DFe.html

http://www.gleichklang.de/handikap.html

http://www.gleichklang.de/intersexuell.html

Juni 15, 2010

Was führt den schwulen Mann zu Gleichklang?

Gleichklang Männer wollen die echte Liebe

Gleichklang Männer wollen die echte Liebe

Gleichklang erfreut sich bei schwulen Männern wachsender Beliebtheit. Auch haben bereits viele Männer bei uns den Traummann gefunden.

Doch was treibt den schwulen Mann eigentlich zu Gleichklang, wo er doch genug Alternativen zur Verfügung hat. Ob in Form der großen Gay-Chatportale oder der anderen Örtlichkeiten und Möglichkeiten der Gay-Szene, wie Diskotheken, Kneipen, Partys, Cafes, Saunen, aber auch in Cruisinggebieten wie Parks oder wo es sie sonst noch überall gibt…

Unsere Befragungen und Auswertungen zum Mitgliederverhalten zeigen, dass es die Besonderheiten und Unterschiede von Gleichklang sind, die einen kontinuierlichen Einstrom schwuler Männer als neue Mitglieder unserer Comunity sicherstellen. Kurz zusammengefasst sind es 3 Aspekte, die für einen schwulen Mann Grund sein können, sein Glück bei Gleichklang zu suchen:

1.  Vielfach werden in der Gay-Szene, ob im Internet oder in den Örtlichkeiten eher Sexkontakte gesucht und gefunden. Demgegenüber wird es dort immer schwerer, den Mann für ein gemeinsames Leben zu finden. Denn es entsteht mehr und mehr eine Konsumhaltung, wo es fast nur noch um den schnellen Sex geht und dann bereits der nächste Mann gesucht wird. Hier ist Gleichklang anders. Denn Gleichklang eignet sich von seiner Struktur nicht für die Suche nach schnellem Sex, dafür gibt es viel bessere und praktischere Alternativen. Bei Gleichklang finden sich daher diejenigen schwulen Männer, die mit großem Ernst und mit vielen Hoffnungen nach dem einen Mann für die Liebe und ein gemeinsames Leben suchen. Weil sich solche Männer bei Gleichklang sammeln, haben sie hier auch so große Chancen, ihre Wünsche und Träume wirklich umzusetzen.

2.   Wie überall gibt es auch bei schwulen Männern solche und solche. Es gibt oberflächliche, egoistische, nur an Mode und Aufmerksamkeit interessierte, unsoziale und neoliberale Typen, aber es gibt ebenso tiefsinnige, ernsthafte, ehrliche, mitmenschliche und solidarische Männer. Diese solidarischen Männer können bei Gleichklang Gleichgesinnte finden. Die unsozialen, neoliberalen und oberflächlichen Typen, die zufrieden damit sind, dass ein Guido Westerwelle den Ruf schwuler Männer in unserem Land durch seinen praktizierten Egoismus ruiniert,  werden durch die Außendarstellung von Gleichklang als alternative Community wie auch unseren Eignungstest, bei dem sie regelmäßig  durchfallen, abgeschreckt. Wer einen sensitiven und solidarischen schwulen Mann sucht, hat daher bei Gleichklang die besten Chancen, ihn zu finden.

3.   Bei Gleichklang sind Schwule Mitglieder in einer Community, die sich konsequent für ihre Rechte, nämlich ihre völlige Gleichberechtigung in allen Lebensfragen einsetzt. Wir verstecken auf unserer Hauptseite nicht die schwulen und lesbischen Paare, weil diese einen zentralen Teil unserer Community darstellen. Gleichklang ist aber auch nicht exklusiv für Schwule oder Lesben dar, sondern bezieht alle legitimen sexuellen Orientierungen ein. Dies schließt auch den Aufbau von Freundschaften zwischen und unter Schwulen, Lesben, Heterosexuellen, Bisexuellen und Transsexuellen ein.  Gleichklang ist eine Community, bei der sich alle wohlfühlen können, die für Gleichberetigung und Mitmenschlichkeit eintreten.

Juni 14, 2010

Eine Billionen Dollar in Afghanistan als Kriegsgrund?

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Bundeswehr in Afghanistan: Für eine Trillionen Mineralstoffvorkommen?

Bundeswehr in Afghanistan: Für eine Trillionen Mineralstoffvorkommen?

Allein die Sachlage, dass afghanische Flüchtlinge von diversen europäischen Staaten, so auch Deutschland, rücksichtslos nach Afghanistan deportiert werden, lässt Zweifel an allen vorgegeben humanitären Motiven des Kriegseinsatzes in Afghanistan aufkommen. Ihren möglichen Tod nimmt man in Kauf und will gleichzeitig dort die Menschenrechte schützen?

Köhler musste als Bundespräsident zurücktreten, weil er sinngemäß sagte, es wachse das Verständnis, dass man für freie Handelswege auch Kriege führen müsse. Er sagte dies unter den Eindrücken seines Afghanistan-Besuches stehend, hat dann aber angeblich die Piraterie in Somalia gemeint – lächerlich!

Sicher sind Kriegstreiber für Handelswege als Bundespräsidenten denkbar ungeeignet.  Köhler musste aber wohl nicht zurücktreten, weil er inhaltlich für Handelskriege ist, sondern weil er eine Motivation offen ausgesprochen hat, die von den Kriegsführenden geteilt, aber vor der Bevölkerung verborgen wird.

Allerdings scheint es in Afghanistan nicht nur um Handelswege zu gehen, sondern auch um die direkte Rohstoffausbeutung:

So berichtet soeben die NY Times, dass das Pentagon – also das Verteidigungsministerium  der USA – zusammen mit Geologen so reiche Mineralstoffvorkommen in Afghanistan entdeckt habe, dass dieses zum weltweiten führenden Markt werden könnte. Der Wert der Mineralstoffvorkommen wird auf eine Trillionen Dollar geschätzt.

Die Worte des ehemaligen Bundespräsidenten in Erinnerung, braucht es nicht zu wundern, dass das US-Verteidigungsministerium sich in Afghanistan auch die Aufgabe gesetzt hat, nach Mineralstoffvorkommen zu suchen. Bei einem Betrag von einer Trillionen Dollar erscheint nunmehr auch begreiflich, warum ein Krieg geführt wird, von dem mittlerweile jeder weiß, dass er nicht gewonnen werden kann:

Mit der Aussicht auf eine Billionen Dollar, von der auch nach Abzug von ein paar Kröten für die Bergarbeiter und Bestechungsgelder für die Karsai-Regierung und andere Warlords das meiste übrig bleiben dürfte, braucht man den Krieg nicht zu gewinnen, sondern nur die Minen zu sichern. Das aber sollte gelingen, zumal wenn man auf Menschenleben nicht zu achten braucht. Dafür drückt die US-Regierung, die sonst andere schnell als Drogen-Terroristen bezeichnet, selbst beim afghanischen Heroin-Geschäft, welches mittlerweile einen Wert von 65 Milliarden Dollar im Jahr hat, beide Augen zu.

Es fragt sich nun, wo es auch in Deutschland wieder normal ist, dass Menschen “fallen” und ihre in die Heimat gebrachten Särge dann Anlass zu PR-Auftritten von Politiker, wie Frau Merkel oder des Herrn Karl-Theodor zu Guttenberg geben:

Wie viel von der Billionen wird Deutschland als Belohnung für die erbrachten Menschenopfer ausgezahlt bekommen?

Juni 12, 2010

Thilo Sarrazin: Menschverachtung ohne Intellekt

Einsortiert unter: Allgemein — Schlagworte: , , , , , , , , , , , , , , — Gleichklang.de @ 1:51 nachmittags

Das Phänomen eines ehemaligen Berliner Finanzsenators und jetzigen Mitgliedes des Vorstandes der Deutschen Bundesbank, der (1) nahezu nur durch ausländerfeindliche Parolen und degradierende Äußerungen gegenüber Harz-IV Empfängern von sich reden macht und (2) nach wie vor Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) ist, bedarf der Analyse.

Was treibt einen angeblichen Sozialdemokraten um, Speisepläne für Harz-IV Empfänger herauszugeben, bei denen als Imbiss – also zur Sättigung zwischendurch -  eine Tasse Tee empfohlen wird? Was bewegt diesen Mann, wenn er verächtlich von “Kopftuchmädchen” spricht oder wenn er gegen jede empirische Evidenz behauptet, Einwanderung führe zur Verdummung des deutschen Volkes? Was denkt er sich, wenn er türkische Obst- und Gemüsehändler offenbar für einen Schandfleck in unserem Land hält oder wenn er Harz-IV Empfänger pauschal zum kalten Duschen auffordert? Freut er sich über begeisterte Reaktionen der rechtsradikalen und rechtsextremistischen Szene? Warum verlässt er nicht endlich freiwillig die SPD, die eigentlich doch keine Partei des Rechtsradikalismus, des Sozial-Darwinismus und der Ausländerfeindlichkeit sein möchte?

Die Thesen des Herrn Sarrazin kennzeichnen sich durch eine Null-Referenz auf empirische Forschungsbefunde. Sie haben mit der tatsächlichen Wirklichkeit nichts zu tun. Sie geben Einblick in eine verdüsterte Welt- und Selbstsicht eines Einzelnen, der die Wirklichkeit in seiner Fantasie konstruiert.

Die Warnung des Herrn Sarrazin vor Ausländern und Einwanderung sind ebenso wenig real begründet wie irgendeine andere Form von Rassismus oder Antisemitismus.  Vermittelt werden Stimmungen, die keine Basis mehr in der Realität finden, was aber gerade ihre Gefährlichkeit erzeugt.

Es stellt sich die Frage, was ein Herr Sarrazin mit seinen Äußerung zu erreichen gedenkt? Dabei dürfte die Antwort profaner sein als man zuerst zu glauben meint:

Nichts als Aufmerksamkeit für sich selbst!

Die Hetztiraden und die Menschenverachtung, die Herr Sarrazin formuliert, sollen vermutlich keine realen Handlungsanweisungen darstellen – auch wenn sie beispielsweise von Mitglieder der NPD als solche verstanden werden könnten – sondern sie dienen wahrscheinlich ausschließlich der Aufmerksamkeitserzeugung für die eigene Person. Es scheint sich hier das Bild eines tiefgreifend narzisstischen Egomanen zu zeigen, der ein krankhaftes Bedürfnis danach hat, medial im Mittelpunkt zu stehen. Wahrscheinlich weil sein eigener Selbstwert in Wirklichkeit schwach ausgeprägt ist, benötigt Herr Sarrazin demnach  Aufmerksamekeit – ob Bewunderung oder Verurteilung – um sich nicht als unwichtig und irrelevant zu erleben. Dabei hat er erkannt, dass der einfachste und anstrengungsfreieste Weg, um mediale Aufmerksamkeit zu erhalten, darin besteht, andere Menschen herabzuwürdigen.

Wie geht man mit einem Phänomen wie einem Herrn Sarrazin um?

Grundsätzlich wäre es wohl das Sinnvollste, wie auch sonst bei  Hetzern und Rechtsradikalen, sie sich selbst zu überlassen, ihre absurden Äußerungen zu ignorieren und ihnen dadurch das Geschenk der medialen Aufmerksamkeit zu verweigern. Bei inhaltlicher Irrelevanz des Gesagten würde es bald vergessen.

Komplizierend und skandalös ist aber bei dem Herrn Sarrazin, dass diesem seine Hetze durch hohe Ämter und hohe Besoldung vergolten wird. Ein Hetzer auf Staats- oder Bankkosten überschreitet die Toleranz einer freiheitlichen Gesellschaft, zumal in keiner Weise nachvollziehbar ist, was Herrn Sarrazin eigentlich, wenn von seiner Stammtischhetze abgesehen wird, zu seinen Ämtern qualifiziert.

Ebenso skandalös ist es, dass Hetze mit deutlicher Nähe zum Rechtsradikalismus – man könnte auch sagen Rechtsextremismus -  in den Augen der SPD offenbar weiterhin zur Bezeichnung als Sozialdemokrat qualifiziert.

Solange Herrn Sarrazin und seinen Parolen die unverdiente Aufmerksamkeit zukommt und ihm selbst eine unverdiente Karriere zuteil wird, kann man letztlich nichts anderes tun als Herrn Sarrazin und das von ihm Gesagte  offen und in aller Deutlichkeit als das zu demaskieren,  was es wirklich ist:

Intellektueller Schwachsinn mit einem deutlichem Schuss menschenverachtendem Faschismus!

Bei Gleichklang – das können wir versichern -  sind Menschen wie ein Herr Sarrazin als Mitglieder nicht willkommen. Wir möchten eine solidarische Community bleiben, die Menschenverachtung nicht toleriert. Nicht zuletzt soll auch unser  Eignungstest Personen mit menschenverachtender Ideologie oder Indifferenz aus unserer Community fernhalten.  Ein Herr Sazzarin würde bei diesem Test jedenfalls hoffnungslos durchfallen.  Ohnehin dürften die Vermittlungschancen solcher Personen bei Gleichklang gegen Null gehen – denn welcher Mensch mit Herz und Verstand möchte sich schon ernsthaft mit einer Kombination “narzisstische Egomanie” + “intellektueller Schwachsinn” dauerhaft verbinden?

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