Einfach bei einer der vielen Partnervermittlungen im Internet kostenlos eintragen, ein paar Fragen ausfüllen und schon ist das Liebesglück garantiert – so suggerieren es die Werbung im Fernsehen und glücklich lächelnde Paare von den Plakatwänden.
“Zu schön, um wahr zu sein”, sagt dazu der Geschäftsführer des psychologischen Internetportal www.Gleichklang.de, welches sich als eine psychologische Partneragentur für ein alternatives Klientel versteht. Das Internet, so Seksan Ammawat, ist nur eine Strategie unter mehreren, um die Partnersuche zum Erfolg zu bringen. Wer sich aber hierdurch aber schnell einen Traumpartner erhofft, der wird fast immer enttäuscht. Denn selbst im Internet ist die Partnersuche nicht so einfach wie der Kleiderkauf. Trotz aller Computerkalkulationen gibt es den Traumpartner nach Bestellung nicht und kann ihn nach den Worten von Seksan Ammawat auch nicht geben, weil das Kennenlernen und sich gegenseitige Einlassen zweier Menschen am Ende doch unkalkulierbar ist.
Heute regiert bei der Partnervermittlung im Internet nach Ansicht von Seksan Ammawat die Schnelllebigkeit. So verständlich der Wunsch auch ist, ganz schnell und natürlich kostenlos so viele Vorschläge wie möglich zu erhalten, so kurzsichtig ist ein solches Denken. Was hilft ein Partnervorschlag, den Hunderte andere ebenfalls erhalten? Wie soll sich jemand auf eine Person vertieft einlassen, wenn ständig neue, scheinbar bessere und attraktivere Vorschläge hereinprasseln? Jeder mit und gegen jeden. Partnersuche wird so zum Spaßereignis, bei dem das eigentliche Ziel auf der Strecke bleibt. Das An- und Wegklicken von Profilen ersetzt Kommunikationsprozesse. Eine Konsumhaltung setzt ein, die für das Entstehen einer echten Liebesbeziehung tödlich ist.
Ein seriöser Anbieter betont nach Ansicht von Seksan Ammawat, dass es sich bei einer Partnersuche um einen langwierigen Prozess handelt, bei dem keine sofortigen Erfolge zu erwarten sind. Vorallem aber warnt der Geschäftsführer von Gleichklang vor kostenlosen Angeboten: “Kostenlose Angebote laden zum Ausprobieren ein. Hier schließen sich viele nur aus Spaß an. Andere melden sich gleich mit Dutzenden von Pseudonymen an. Wirklich nach Partnerschaft suchen hier keineswegs alle. Für viele geht es nur um den Kick, durch Profile zu stöbern und sich mit dem ein oder anderen Mitglied einen Spaß zu machen. Im Meer der unechten Profile und der nur oberflächlich Interessierten besteht kaum eine Aussicht, das wirklich ernsthaft eine Partnerschaft suchende Mitglied zu erkennen“.
Hinter den kostenlosen Angeboten steht die verbreitete Ansicht, dass sehr große Dateien mit Abertausenden von Teilnehmern für eine Partnervermittlung erforderlich sind. Nach Meinung von Seksan Ammawat ist dies ein ein Irrglaube, weil sich derartige Riesendateien nur mit kostenlosen Angeboten erzielen lassen, die dann aber die Datei-Qualität ruinieren.
Gleichklang geht hier, erläutert Seksan Ammawat, einen gänzlich anderen Weg: Das Unternehmen setze konsequent auf Qualität statt Quantität. Aufgenommen werden ausschließlich solche Mitglieder, die bereit sind, eine moderaten, aber obligatorische Jahresmitgliedschaftsgebühr von 40 Euro zu entrichten. Dadurch gibt es bei Gleichklang, wie das Unternehmen versichert, nahezu keine unechten oder ungültigen Profile, sondern es begegnen sich bei Gleichklang nur solche Menschen, die es mit der Partnersuche ausnahmslos ernst meinen.
[...] ist gar nichts im Vergleich zu den großen Mainstream Anbietern, wobei diese allerdings auch mit kostenlosen Lockangeboten ohne echte Funktionalität zur Aufblähung ihrer Mitgliederdateien arbeiten. Es ist aber viel für [...]
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