Der Gleichklang-Blog

November 18, 2010

Bitte Mitmachen: Appell an Amnesty International, sich für die Freiheit von Darunee Charnchoengsilpakul einzusetzen!

Daranee: Für ihre Meinung verurteilt zu 18 Jahren Haft in Thailand

Daranee: Für ihre Meinung verurteilt zu 18 Jahren Haft in Thailand

Amnesty International hat als Gefangenhilfsorganisation mit dazu beigetragen, dass unzählige politisch Verfolgte in Freiheit kamen.

Als Menschenrechtsorganisation tritt Amnesty International  für die Universalität der Menschenrechte ein. Gegen politische Verfolgung, gegen Folter, gegen extralegale Tötungen und Hinrichtungen.

Nicht so in Thailand?

Amnesty International lässt in Thailand politische Gefange im Stich. Ein besonders krasser Fall ist der Fall von  Darunee Charnchoengsilpakul.

Darunee Charnchoengsilpakul wurde im Juli 2008 inhaftiert und im August 2009 verurteilt, weil sie in einer Rede, in der sie nicht einmal das Königshaus erwähnte, angeblich durch Verwendung der Farben gelb und blau das Königshaus beleidigt habe.

Darunee Charnchoengsilpakul wurde zu einer Haftstrafe von 18 Jahren verurteilt.  Seither wird sie als Gewissensgefangene ohne jede Hilfe und Unterstützung durch Amnesty International und gesundheitlich stark angeschlagen im Gefängnis gehalten!

Amnesty international hat ausschließlich die Sachlage kritisiert, dass der Prozess gegen Darunee Charnchoengsilpakul im Geheimen stattfand. Amnesty nennt auch in Berichten gelegentlich Darunee, wenn es um die Meinungsfreheit in Thailand geht.

Amnesty International weigert sich aber, öffentlich die Freilassung von Darunee Charnchoengsilpakul zu fordern und sich in einer Urgent Action dafür einzusetzen. Amnesty behauptet seit Jahren, sie seien im Stillen tätig. Tatsächlich ist aber gerade Thailand als westlicher Verbündeter und Tourismus Land besonders sensitiv gegenüber der internationalen Meinung und würde auf eine öffentliche Kampagne mit hoher Wahrscheinlichkeit positiv reagieren. Auch wurde Darunee weder im Gefängnis durch AI besucht noch kümmerte sich AI um ihren angeschlagenen Gesundheitszustand.  In Wirklichkeit will es sich AI ganz offensichtlich nicht mit der thailändischen Regierung verscherzen (AI nutzt Thailand als Ausgangspunkt seiner Aktivitäten in anderen Ländern),  weshalb plötzlich in diesem absolut extremen Fall  von Menschenrechtsverletzungen öffentlicher Druck nicht sinnvoll sein soll. Dabei ist Darunee seit 2008 in Haft!

Dies ist thailandspezifisch. Denn für Gefangene anderer Ländern führt AI bei Haftstrafen, die weitaus unter 18 Jahren liegen, mit Erfolg regelmäßig bei vergleichbaren Vorwürfen Urgent Actions durch. Eine 18 jährige Haftstrafe für eine freie Meinungsäußérung ist aber auch international ein absoluter Extremfall.

Dass Amnesty International eine Frau im Stich lässt, die zu 18 Jahren Haft und damit zur Zerstörung ihres gesamten Lebens verurteilt wurde, ist ein Abschied Amnesty Internationals von der Universalität der Menschenrechte.

Darunee Charnchoengsilpakul braucht als gewaltfreie Gewissensgefangene die Unterstützung von uns allen und auch von Amnesty International.  Es ist nicht richtig, sie im Gefängnis zugrunde gehen zu lassen.

JETZT Darunee Charnchoengsilpakul unterstützen:

Die Zeit drängt. Denn es steht die Berufungsverhandlung bevor. Die thailändischen Regierung und das thailändische Gerichtssystem werden von der Elite der Wohlhabenden beherrscht, aber sie sind sensitiv gegenüber internationalem Druck. Denn Thailand ist auf den Tourismus angewiesen. Gerade jetzt könnte internationale Aufmerksamkeit die Freiheit und das Leben von Darunee Charnchoengsilpakul retten!

BITTE SCHREIBT NOCH HEUTE AN AI:

Bitte fordert Amnesty International per E-Mail, Brief oder Fax  auf, sich mithilfe einer URGENT ACTION für die Freiheit von Darunee Charnchoengsilpakul einzusetzen.

Bitte weist auch auf die Sachlage hin, dass eine Haftstrafe von 18 Jahren für eine Meinungsäußerung auch im internationalen Kontext so haarsträubend und unverhältnismäßig und gleichzeitig so lebenszerstörend ist, dass es nicht nachvollziehbar ist, wenn AI hier andere Prioritäten setzt.

Adresse von Amnesty International Deutschland:

Adresse Amnesty International, Sekretariat der deutschen Sektion, E-Mail: info@amnesty.de
Büro Bonn, Heerstr. 178, 53111 Bonn, Telefax +49 (0)228 / 63 00 36

Internationale Adresse von Amnesty International:

Internationales Sekretariat von Amnesty International, E-Mail: Bitte dieses Formular benutzen!, 1 Easton Street, London, WC1X 0DW, UK, Telephone: +44-20-74135500, Fax number: +44-20-79561157

MUSTER FÜR ENGLISCHEN BRIEF (natürlich nur als Vorschlag):

Dear Sir or Madam,

I am writing to you to suggest an urgent action of Amnesty International with regard to the case  of Darunee Chanchoengsilapakul. As you will be aware  Darunee Chanchoengsilapakul was convicted and sentenced in Thailand to 18 years in prison on three counts of lese majesty.  Since July 2008 she has lost her freedom and is hold as a  Prisoner of conscience. Even in the international context a prison term of 18 years for the expression of a political position is extreme. Outside Thailand, Amnesty International has in the past responded with Urgent Actions to other cases with much less prison time. I implore you to do all within your power to save Darunee Chanchoengsilapakul. Specifically I implore you to use the instrument of an Urgend Action to support her case.Please let me also  know what I can do to saveguard the freedom of Darunee Chanchoengsilapakul. Please do not let Darunee Chanchoengsilapakul down!  Thank you so much for your assistance. Yours sincerely, NAME.

Hintergrund:

Amnesty international in Thailand ist aus strategischen und  persönlichen Gründen mit der Gelbhemdenbewegung der thailändischen Oberschicht und der sie im wesentlichen repräsentierenden thailändischen Regierung verbunden. Der Vorsitzende von Amnesty International Thailand Somchai Homla setzte sich noch vor dem Militärputsch 2006 entschieden für die Gelbhemden ein, die (um den Machterhalt der thailändischen Oberschicht zu sichern)  mit illegalen Methoden den Sturz der gewählten Regierung Thailands und die Abschaffung des universalen Prinzipes Ein- Mensch = Eine Stimme forderten. Demgegenüber schwieg Somchai Homla konsequent vor und während des Massakers vom April und Mai 2010, bei dem mehr als 90 Menschen starben und ca. 2000 verletzt wurden. Amnesty International nutzt in Thailand zahlreiche Privelegien und koordiniert von Thailand aus seine Aktivitäten bezüglich Myanmar.Um seine Privilegien nicht zu gefährden,  hat Amnesty International offensichtlich  (im Gegensatz zu anderen Menschenrechtsorganisationen, wie der Asian Human Rights Commission) die Entscheidung getroffen, selbst extreme Fälle von Menschenrechtsverletzungen, wie den Fall von Darunee Charnchoengsilpakul, auf (seit Jahren wirkungsloser) Low-Level-Ebene zu halten, um das gute Verhältnis zur thailändischen Regierung und die damit verbundenen Erleichterungen für die Arbeit von Amnesty International in anderen benachbarten Ländern nicht zu gefährden. Hinzu kommt, dass die spezifisch bei Amnesty International für Thailand zuständigen Personen politische Auffassungen vertreten, die den Gelbhemden und der Regierung sehr nahe stehen und mit diesen persönlichen politischen Auffassungen die Arbeit von Amnesty International bezüglich Thailand maßgeblich prägen, dabei auch bereit sind, für ihre politischen Auffassungen (Unterstützung des Abhisit-Regimes) menschenrechtsbezogene Bedenken zurück zu stellen.

Über die (leider düstere)  Rolle von Amnesty International in Thailand informieren folgende Seiten:

Thailand: The betrayal of human rights mandarins

Forget human rights in Thailand Amnesty wants “ballance”

What is the point of Amnesty International in Thailand

Amnesty International tut sich schwer, in Thailand die Menschenrechte zu verteiligen

Hinweis:

Ausdrücklich positiv ist anzumerken, dass Amnesty International sich in letzter Zeit (im Unterschied zur Vergangenheit) verstärkt bereit gezeigt hat, einige Exzesse politischer Verfolgung und Unterdrückung der Meinungsfreiheit in Thailand zu kritisieren, auch wenn die Kritik bei Weitem das Ausmaß der tatsächlichen Verstöße übersieht. Immerhin hat AI zum erstenmal eine Urgent Action zur Verteidigung der Meinungsfreiheit in Thailand bezüglich der Webmasterin CHIRANUCH PREMCHAIPORN durchgeführt (siehe diesbezügliche AI Erklärung). Auch hat AI sich nach jahrelanger Verweigerung und sogar Rechtfertigung erstmals bereit erklärt, die Majestsbeleidigungsgesetzen zu kritisieren, denen auch Darunee Charnchoengsilpakul zum Opfer gefallen ist (siehe AI-Erklärung). Dabei wird der Fall sogar erwähnt, es fehlt aber jede Forderung nach einer Freilassung von Darunee Charnchoengsilpakul und vor allem fehlt seither eine jede Kampagne von AI für die Freilassung von Darunee Charnchoengsilpakul. Die Veränderung der Politik von AI mag ein erster Schritt einer Rückbesinnung auf die Notwendigkeit der Verteidigung der Menschenrechte in Thailand sein wie auch Ausdruck einer beginnenden Distanzierung von der vorherigen Kumpanei von AI mit den anhaltenden Menschenrechtsverletzungen des Abhisit-Regimes.  Wenn dem so ist, hat hierzu auch die berechtigte Empörung zahlreicher Menschen, unter ihnen Mitglieder von AI, beigetragen, die es nicht hinnehmen wollten und wollen, dass eine Organisation wie AI ihre Wurzeln verrät und aufgrund strategischer Vorteile und persönlicher Befindlichkeiten die Augen zumacht, wenn eine bestimmte Regierung Menschrechtsverletzungen begeht. Ob darüber hinausgehend AI allgemein die Bereitschaft entwickeln wird, auch in Thailand die Menschenrechte zu verteidigen, bleibt abzuwarten.  Entscheidender Indikator wird hierfür insbesondere auch sein, ob AI endlich  den derzeit krassesten Verstoß gegen das Recht auf freie Meinungsäußerung in Thailand, die Verurteilung von Darunee Charnchoengsilpakul zu 18 Jahren Haft,  als das bewertet, was er ist: Ein schwerer Verstoß gegen die Menschenrechte. Wenn AI beginnen sollte, alles in ihrer Macht stehende zu tun,  um die Freiheit, die Gesundheit und das Leben dieser wahren “Prisoner of Conscience” zu retten, würde ein entscheidender Schritt durch AI getan, das ramponierte Image von AI in Thailand als Vasall einer menschenrechtsverletzenden Regierung wieder verlieren zu können.  Umgekehrt, wird es  ohne einen Einsatz  für Darunee Charnchoengsilpakul  für AI berechtigterweise nicht möglich sein, seine  Glaubwürdigkeit zurück zu gewinnen.

Seit 2008 ist AI die Verrfolgung von Darunee Charnchoengsilpakul vollauf bekannt und AI hat seither nichts unternommen, abgesehen von einer überaus milden Kritik an dem Ausschluss der Öffentlichkeit vom Verfahren).

Viele Menschen haben bei AI vorgesprochen und um eine Unterstützung für Darunee Charnchoengsilpakul gebeten, wurden aber zurück gewiesen. Es ist an der Zeit, dass AI diesen schweren Fehler gut macht – übrigens auch aus Respekt vor den mehr als 90 Getöteten und 2000 Verletzten des April und Mai 2010, deren Rechte auf körperliche Integrität und auf Leben durch AI nicht verteidigt wurden.

Weitere Internetseiten über Politik und politische Verfolgung in Thailand:

Thai political prisoners

Prachathai

Medienzensur in Thailand


November 11, 2010

11 Tipps zur erfolgreichen Online-Partnersuche (Presseerklärung vom 10.11.2010)

 

Seksan Ammawat, Geschäftsführer von Gleichklang, freut sich über die vielen erfolgreichen Vermittlungen

Seksan Ammawat, Geschäftsführer von Gleichklang, freut sich über die vielen erfolgreichen Vermittlungen

Die Online-Partneragentur Gleichklang.de veröffentlicht Strategien einer erfolgreichen Partnersuche im Internet.

Nach umfassender Auswertung veröffentlicht die Online-Partneragentur jetzt 11 bewährte Erfolgsstrategien der Partnersuche im Internet:

1. Nicht auf einen Anbieter verlassen

Singles, die bei mehr als einem der Online-Partneragenturen Mitglieder sind, haben deutlich höhere Vermittlungschancen als Mitglieder, die sich ausschließlich auf einen Anbieter fokussieren.

2. Nicht sofort die Flinte ins Korn werfen

Mitglieder, die einem Partnervorschlag eine Chance geben, auch wenn er nicht sofort passend erscheint, finden schneller eine neue Liebe als Mitglieder, die sofort anhand von Einzelmerkmalen einen Vorschlag als uninteressant einordnen oder löschen.

3. Sich selbst in einem freien Text vorstellen

Wer es versäumt, einen freien Text über sich selbst zu schreiben, hat sehr viel geringere Erfolgsaussichten als ein Mitglied, welches sich individuell in einem freien Text vorstellt.

4. Ein Foto einstellen oder mindestens bereithalten

Man mag es als oberflächlich betrachten, aber der Wunsch, auch das Äußere eines potentiellen Partners zu sehen, kommt sehr schnell. Wer kein Foto einstellt muss länger warten, wer nicht einmal ein Foto zum Austausch für später bereit hält, hat nur geringe Chancen.

5.  Aktiv den Kontakt aufnehmen

Auf keinen Fall warten, bis der Traumpartner schreibt. Mitglieder, die von sich aus den ersten Schritt tun gelangen bei weitem schneller und häufiger zum Erfolg als Mitglieder, die sich auf eine passiv-abwartende Rolle beschränken.

6. Breit suchen

Auf keinen Fall die Suche auf einen sehr engen Umkreis um den Wohnort beschränken. Für eine wirkliche Liebe, lohnt es sich, Entfernung in Kauf zu nehmen. Wer dies tut, wird nicht mehr lange Single sein.

7. Nicht zu lange auf das Treffen warten

Wer zu lange per Chiffre-Nachricht hin- und herschreibt, läuft Gefahr, dass ein Kontakt einschläft. Wer rasch telefoniert und sich bald trifft, fährt sehr viel besser.

8. Geduld haben

Bei der Partnersuche im Internet kommt der Erfolg mit der Zeit. Wer sofort nach den ersten Misserfolgen aufgibt, gelangt nicht zum Ziel.

9. Keine Konsumhaltung entwickeln

Nicht auf den einen immer noch besseren Vorschlag warten, sondern sich auf ein Kennenlernen eines Menschen wirklich einlassen. Wer nur von einem zum anderen Vorschlag hetzt, wird am Ende allein bleiben.

10. Die Augen offen halten

Internet-Dating ist eine zusätzliche, nicht aber die einzige Möglichkeit der Partnersuche. Als Mitglied eines Online-Partneragentur sollte man auch im realen Leben die Augen offen halten.

11. Rechtzeitig die Vermittlung aussetzen

Die Vermittlung aussetzen, wenn sich eine neue Beziehung bereits anbahnt. Denn wer immer weiter sucht, verliert die Chancen, die er bereits hat.

Die Auswertungen des Portals zeigen, dass die große Mehrheit der Mitglieder von Gleichklang, die diese Strategien beherzigen, so tatsächlich den einen Menschen ihrer Träumer kennenlernen.

November 6, 2010

Castor-Demonstrationen: Liebesstrahlen statt Todesstrahlen

Einsortiert unter: Allgemein — Schlagworte: , , , , , , , — Gleichklang.de @ 2:10 nachmittags

Auch viele Mitglieder von Gleichklang demonstratieren für das Leben und gegen Atom

Auch viele Mitglieder von Gleichklang demonstratieren für das Leben und gegen Atom

Wir wissen, dass auch viele Mitglieder von Gleichklang an den Demonstrationen gegen die Castortransporte und die Atomlobby teilnehmen. Wir wünschen ihnen viel Erfolg und Durchhaltevermögen!

Denn diese Demonstrationen setzen Solidarität und Mitmenschlichkeit gegen die Atomindustrie, ihre Lobby und ihre Vollzugshelfer in der Regierung.

Längst ist bekannt, dass eine sichere Endlagerung von Atomabfällen nicht möglich ist. Ebenso ist bekannt, dass die Erkundungen in Gorleben nicht ergebnisoffen durchgeführt werden, sondern von Anfang an durch die Atomindustrie manipuliert und gesteuert wurden.

Die Merkel-Regierung fungiert mehr denn jeh als Büttel der Atominustrie, der sie milliardenschwere Geschenke macht, die sie sogar durch Geheimverträge zu verbergen trachtete.

Derweil spielt der Umweltminister den nachdenklicken Kritiker als Theaterstück der Doppelgleisigkeit.

Wir bitten alle Mitglieder und Interessenten, die es noch nicht getan haben, die Petition für einen Atomausstieg zu unterzeichnen:

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Der Text der Erklärung:

Atomkraftwerke abschalten – Nein zum Ausstieg aus dem Ausstieg!

Die Atomlobby versucht, den Atomusstieg auf den Sankt Nimmerleinstag zu verschieben. Mit Erfolg: Mit dem Atom-Deal der schwarz-gelben Bundesregierung geht der letzte deutsche Meiler frühestens 2040 vom Netz. Für die längeren Laufzeiten verspricht die Atomlobby mehr Klimaschutz und niedrigere Strompreise. Doch den Lügen der Energiekonzerne gehen wir nicht auf den Leim. Wir Bürgerinnen und Bürger sagen Nein zum Ausstieg aus dem Ausstieg! Atomkraftwerke müssen abgeschaltet werden, denn:

  • Das Risiko von Unfällen steigt kontinuierlich. Die deutschen Reaktoren werden immer maroder. Die Gefahr eines SuperGAUs nimmt mit jedem Betriebsjahr zu. Vor Terrorangriffen sind Atomreaktoren nicht effektiv zu schützen.
  • Atomkraft macht Strom nicht billig, sondern Konzerne reich. Strom aus abgeschriebenen Reaktoren ist billig – und wird teuer verkauft. Mit jedem Jahr Laufzeitverlängerung spülen die Atomkraftwerke den Unternehmen rund 10 Milliarden Euro Gewinn in die Kasse.
  • Der Atommüll strahlt unbegrenzt. 450 Tonnen hochradioaktiver Müll entstehen jährlich in deutschen Atomreaktoren – ohne dass es eine sichere Entsorgung über Millionen Jahre gibt.
  • Atomkraft schützt nicht das Klima. Würden keine Atomreaktoren ausgeschaltet, gäbe es zu viel Strom auf dem Markt. Die Atomkonzerne würden dann noch stärker die Einspeisung von Strom aus Erneuerbaren Energien und Kraft-Wärme-Kopplung behindern. Die Energiewende wäre gestoppt, noch ehe sie richtig begonnen hat.
  • Strom ist genug da. Das Umweltbundesamt hat es vorgerechnet: Wir können aus der Atomkraft aussteigen und auf neue Kohlekraftwerke verzichten, ohne dass der Strom knapp wird.

Atomkraft muss ein Auslaufmodell bleiben. Sonne, Wind und Wasser plus Energieeffizienz gehört die Zukunft!

HIER UNTERZEICHNEN

Skandalös: Thailands Regierung prahlt mit “Leistungen”

Einsortiert unter: Allgemein — Schlagworte: , , , , , , , , , — Gleichklang.de @ 1:28 nachmittags

der thailändische Premier Abhisit Vejjajiva und sein Stellvertreter Suthep Thaugsuban angemessen, sich köstlich zu amüsieren und dadurch die Opfer udn ihre Familien zu verhöhnen

Am Tag der Parlamentsdebatte über die Toten fanden es der thailändische Premier Abhisit Vejjajiva und sein Stellvertreter Suthep Thaugsuban angemessen, sich öffentlich zu amüsieren und dadurch die Opfer und ihre Familien zu verhöhnen

An die Macht gekommen durch Entscheidungen parteiischer Gerichte, Korruption und Druck des Militärs hat die Regierung des thailändischen Premier Abhisit Vejjajiva soeben angekündigt, ein Video zu produzieren und überall im Land zu verteilen, um ihre Leistungen während der zurückliegenden zwei Jahre bekannt zu machen.

Dieser “Bekanntmachung” bedarf es wohl in der Tat -  sonst würden die “Leistungen” unbekannt bleiben. Denn wer an das Thailand des Abhisit Vejjajiva denkt, dem fallen weniger Fortschritte und positive Entwicklungen ein als Lug & Betrug, Menschenverachtung & Korruption, Pressezensur, politische Verfolgung und Massenmord.

Die Bilanz der Abhisit Regierung ist verherrend:

Ohne Not hat sie sich im Mai/April 2010 -aber auch schon vorher 2009) zum Schusswaffeneinsatz gegen die gegen sie demonstrierenden Menschen entschieden. Jedwedige internationale Vermittlung, aber auch eine Vermittlung des thailändischen Senates lehnte die Regierung ab.

Der Schutz der Luxusläden und der in sie shoppenden Elite war ihr wichtiger als das Recht auf Leben der Armen und Bauern. In völkerrechtswidrigen “Live Firing Zones” ließ sie auf alles schießen, was sich bewegte. Mehr als 90 Tote und fast 2000 Verletzte waren das blutige Resultat.

Danach ließ die Regierung durch den Vize-Premier im Parlament die Getöteten als Kriminelle verhöhnen und verbreitete gleichzeitig die Märchengeschichte einer Opposition, die auf sich selbst gescossen habe oder von 500 schwerstbewaffneter Terroristen, von denen die Regierung nicht einen einzigen präsentieren konnte.

Ihre politischen Gegener hält die Regierung als Terroristen gefangen. Hunderte befinden sich in den Kerkern, wurden teilweise schwerverletzt mit Eisenketten an ihren Krankenbetten festgebunden. Eine Reihe von Menschen, ausnahmslos Mitglieder der Opposition, sind noch das der blutigen Niederschlagung der Proteste mysterös erschosse worden. Die Regierung scheint seither eine Politik der selektiven Tötungen zu praktizieren. Unzählige befinden sich auf der Flucht, viele sind verschwunden.

Mehr als 200000 Webseiten ließ das Abhisit Regime schließen. Zahlreiche Radiostationen und Printmedien wurden geschlossen, für andere finden sich keine Druckereien mehr. Journalisten und Webmaster werden mit jahrzehntelanger Haft bedroht.

Derweil haben die Ermittlunglungsbehörden in Thailand nicht einen einzigen der Todesfälle aufgeklärt. Dies wundert nicht. Denn die Verdeckung der Todesursachen ist die Versicherung des Abhisit Regimes und seiner Mitglieder, um eigener Strafverfolgung zu entgehen.

Hinter dem Abhisit Regime steht eine Elite, die sich als Besitzer des Landes und der Menschen betrachtet, die es als ihr natürliches Recht ansieht,  in Luxus zu leben und die Menschen zu beherrschen. Außerhalb der ihnen zugedachten Rolle als Diener, ist der Lebenswert eines Bauern, Arbeiters  oder Obdachlosen in den Augen dieser Elite äußerst gering bis nicht vorhanden.  Deshalb trauert die Elite in Thailand nicht über das Blut, was sie vergossen hat.

Die Verachtung des Rechtes auf Leben der nicht zur reichen Elite gehörenden Menschen durch die thailändische Regierung wird auch in Anbetracht der aktuellen Flutkatastrophe deutlich:

Festzustellen ist eine nahezu völlige Untätigkeit der Regieurng, die mehr als 140 Menschen sterben ließ, ohne auch nur die geringsten Anstrenungen zu ihrer rettung zu unternehmen.  Im Nachhinein will sie Geld zahlen, wobei die bereits ausgezahlten Summen bereits jetzt zu 90% in korrupten Stellen versickert sind. Das Blutgeld, was teilweise wohl auch eher als staatliche Subvention des Stimmenkaufes durch die “Demonkratische” Partei zu betrachten ist, kann die Sachlage nicht verändern, dass diese Regierung ihre Bürger in nahezu völliger Untätigkeit sterben ließ, die Lebensrettung nicht als eine vorrangige staatliche Aufgabe ansieht, sondern auf privates Engagement verweist.

Die Regierung des Abhisit Abhisit Vejjajiva gehört zu den furchtbaresten Regimen in der thailändischen Geschichte. Man darf gespannt sein, welche Märchen sie demnächst – wohl auf Kosten der Allgemeinheit – in dem angekündigten Propagandavideo auftischen wird.

Derweil hat die ASIAN HUMAN RIGHTS COMMISSION (AHRC) eine eigene Webseite zur Aufklärung über die Verfolgung der thailändischen Webmasterin Chiranuch Premchaiporn eröffnet und nach wie vor wird dringend darum gebten, einen AHRC-Appel an die thailändischen Regierung zu unterzeichnen, in dem diese dazu aufgefordert wird, ihre Unterdrückungspolitik zu beenden.

Bei aller Brutalität und Menschenverachtung ist die thailändische Regierung aufgrund ihrer Abhängigkeit vom Tourismus und ihres Bündnisses mit den USA sensitiv gegenüber internationalem Druck.

In unserem Blog berichten wir auch an anderer Stelle über die Situation in Thailand: Tragödie in Thailand

November 1, 2010

Hinweise zu zwei aktuellen Entwicklungen bei Gleichklang:

Gleichklang wächst organisch, gesund und nachhaltig durch seine Mitglieder

Gleichklang wächst organisch, gesund und nachhaltig durch seine Mitglieder

1.  Aktion “GLEICHKLANG-VERLINKEN” führt bereits zu wachsenden Mitgliederzahlen

GLEICHKLANG ist eine Dating-Plattform für alternativ denkende und sozial-ökologisch orientierte Menschen.

Die aktuelle Aktion “GLEICHKLANG VERLINKEN” hat bereits zu deutlich wachsenden Mitgliederzahlen geführt.Alle Mitglieder und Interessenten von Gleichklang sind weiterhin gebeten, uns im Internet weiter zu empfehlen.

Wir stellen für eine geringe Jahresgebühr von 40 EUR (Sozialtarif: 6 EUR) als unsere Serviceleistung eine aufwändig entwickelte, gewartete und ständig nach Mitgliederwünschen verbesserte Plattform zur Verfügung .

Das Wachstum unserer Community legen wir im wesentlichen in die Hände unserer Mitglieder. Weiterempfehlungen und vor allem auch Verlinkungen im Internet (Webseiten, Forenbeiträge, Artikel etc.) tragen maßgeblich zum Wachstum von Gleichklang und damit auch zu den Erfolgsaussichten aller Mitglieder bei.

2.  Erweiterung der VEGETARIER-VERMITTLUNG jetzt implementiert

GLEICHKLANG hat soeben die speziellen Vermittlungoptionen für Vegetarier und Veganer erweitert. Diese Erweiterung betrifft ggf. auch unsere (noch) nicht vegetarischen oder veganen Mitglieder.

Bereits bisher konnten Vegetarier und Veganer angeben, dass Sie möchten, dass Ihr Partner, Partnerin, Freund, Freundin, Reisepartner oder Reisepartnerin vegetarisch oder vegan lebt.

Ab jetzt werden alle nicht vegetarischen oder veganen Mitglieder zusätzlich gefragt, ob sie ggf. darüber nachdenken würden bzw. bereit/interessiert wären, innerhalb einer neuen Partnerschaft oder Freundschaft zum/r Vegetarier/Vegetarierin oder Veganer/Veganerin zu werden.

Gleichzeitig werden alle vegetarischen bzw. veganen Mitglieder gefragt, ob sie ggf. auch an einer Beziehung mit jemanden interessiert sind, der oder die zwar derzeit nicht vegetarisch oder vegan lebt, aber die Bereitschaft aufweist, dies zu ändern.

Mit der neuen Vermittlungsoption möchten den Bereich des Vegi-Friendly  stärker einbeziehen und auch die Motivation Einzelner erhöhen, ggf. zu einer Verhaltensänderung (Verbesserung) zu gelangen.

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