Der Gleichklang-Blog

März 27, 2011

März 21, 2011

NEU: Gleichklang-Video

Wir haben begonnen, eine kleine Serie an Videos zu spezifischen Aspekten der von Gleichklang ermöglichten alternativen Partnersuche und Freundschaftssuche zu erstellen.

Der erste Video ist fertig und geht auf Oberflächlichkeit, Konsumhaltung und Kommerzwahn ein, die in weiten Teilen die Partnersuche, Freundschaftssuche und das zwischenmenschliche Miteinander überhaupt prägen. Die Message ist: Nicht aber bei Gleichklang.

Gleichklang Video-Thema I

März 17, 2011

Stiftung Warentest zur Online-Partnersuche: Eine tragfähige Analyse?

Nun hat auch die Stiftung Warentest (siehe hier)  erneut eine Bewertung von Singlebörsen und Partnervermittlungen im Internet vorgenommen. Untersucht wurden dabei allerdings ausschließlich die großen Anbieter, die den Werbemarkt dominieren oder in Kooperation mit führendenVerlagshäusern und daher aus den Medien besonders bekannt sind.

Die Untersuchung des Dating-Marktes im Internet ist  eine ehrenwerte und wichtige Aufgabe. Eine Durchsicht von Vorgehen und Befunden der Stiftung Warentest  lässt allerdings Zweifel aufkommen, ob die hier angewandte Methodologie und Kriterien  dem Thema gerecht wurden und vor allem, ob der Titel der Studie “Partnerbörse – wo sich die Suche lohnt” überhaupt eingelöst wird.

Im Einzelne ist vorwiegend folgende Kritik an dem Vorgehen der Stiftung Warentest zu äußern:

1. Nicht die Zielgruppe repräsentierender Zugang

Bei jedem der untersuchten Dating-Anbieter meldeten sich zwei Test-Singles an. Angaben über diese Personen, wie Dauer des Single-Dasein, Alter, Bildung und Ausbildung, Alleinerziehenden-Status, Ernsthaftigkeit der Partnersuche, Engagement für die Partnersuche, Veränderungsbereitschaft etc. fehlen. Aber bereits die Anzahl von zwei Test-Singles ist bei weitem zu gering, um auch nur eine annähernd zuverlässige  und generalisierbare Aussage zu ermöglichen. Sinnvolle Vergleiche sind damit  nicht umsetzbar.

2. Unangemessene Testdauer

Die Test-Singles  verblieben jeweils 3 Monate bei einer einzelnen Singlebörse oder Partnervermittlung.  Dies wird der Komplexität und den zeitlichen Erfordernissen des Prozesses der Partnersuche nicht gerecht. Die Passungs-Anforderungen, damit zwei Menschen als Partner miteinander durch das Leben gehen wollen,  sind sehr hoch. Neben direkt erfragbaren gehen hier auch unzählige interindividuell stark differierende und subjektive Aspekte ein. Partnersuche ist so hochgradig komplex und gleichzeitig kann ihr positiver Abschluss eines der wichtigsten Ereignisse im Leben eines Menschen sein. Die Festlegung einer Suchzeit von 3 Monaten mag für die Tester zeitökonomisch und billig sein, ist aber für den Prozess der Partnersuche gänzlich ungeeignet. Eine Testzeit von 1-2 Jahren wäre angemessener gewesen und hätte Einblicke geben können in die alles entscheidende und in Wirklichkeit allein interessierende Frage: Finden Menschen bei Nutzung einer Dating-Struktur Partnerschaft oder nicht.

3. Reinfall auf Kostenlosigkeit als Qualitätskriterium

Stiftung Warentest wertet Agenturen auf, die eine kostenlose Mitgliedschaft ermöglichen. Auch ein kostenloses Ausprobieren wird als Qualitätsmerkmal bewertet. Jenseits zu eng denkender Werbelogik ist aber das Gegenteil der Fall: Wer kennt es nicht, ein kostenloses Angebot einfach einmal so zum Ausprobieren zu nutzen? Wer weiß nicht, dass sich bei kostenlosen Dating-Agenturen oft auch die gleichen Mitglieder gleich mehrfach mit divergierenden Angaben eintragen, kostet ja nichts?  Und bedeutet Ausprobieren nicht, dass nahezu jeder sich einfach die Profile der Mitglieder anschauen kann, selbst wenn gar kein ernsthaftes Interesse an einer Partnersuche besteht?  Wir haben keinen Zweifel, dass jedes kostenlose Angebot im Dating-Bereich zum Einstrom von unseriösen, unechten und  unlauteren Profilen führt, so dass man am Ende den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht. Wer demgegenüber bereit ist, für die Partnersuche auch einen fianziellen Beitrag zu leisten, der meint es ernst und wenn sich ein Anbieter allein auf solche Mitglieder konzentriert, dann steigt die Datei-Qualität.

4. Keine Analyse angewandter Fragebögen

Stiftung Warentest hat keine Versuche unternommen, die für die Vermittlung letztlich ausschlaggebenden Fragebögen auf ihrer wissenschaftliche Güte (Messzuverlässigkeit, Validität) zu untersuchen oder bei den Firmen entsprechende Daten nachzufragen. Stattdessen werden subjektive und unkritische Wertungen verbreitet, die keinen Bezug zu von der Psychologie erarbeiteten psychometrischen Gütekriterien aufweisen.  Die behauptete Wissenschaftlichkeits-Charakter einiger Anbieter bleibt so gänzlich ungeprüft und eine vergleichende Analyse ist nicht möglich.

5. Überbewertung von Spielereien und Unterhaltungswert

Es mag der Unterhaltung, der Chatfreude, womöglich aber auch der Kurzlebigkeit und Oberflächlichkeit dienen, wenn Mitglieder sich Herzchen und andere Späßchen zusenden können. Für einen tiefergehenden Kommunikationsprozess sollten derartige Spielereien aber nicht überbewertet werden. Völlig unklar bleibt, inwiefern sie wirklich den Prozess der Partnersuche fördern. Wenn ein Anbieter Spaß und Unterhaltung verspricht, ist die Berücksichtigung spielerischer Elemente bei der Qualitätsbeurteilung sicherlich angemessen. Wenn aber die Ernsthaftigkeit der Partnersuche durch einen Anbieter in den Vordergrund gestellt wird und eine angemessene Kommunikationsmöglichkeit durch eigene Sprache der Mitglieder untereinander geschaffen wird, sollte die Erfüllung von Unterhaltungswerten bei der Qualitätsbewertung in den Hintergrund treten.

6. Quantität vor Qualität

Auch die Anzahl der Vorschläge werden im Text als Qualitätsmerkmal erwähnt. Dabei zeigen erste wissenschaftliche Untersuchungen, dass bei steigender Auswahl auch die Chancen sinken mögen (siehe hier). Grund ist, dass viel Auswahl auch viel Abwechslung und viel Verunsicherung bedeuten mag, auch viel Konkurrenz untereinander. Dadurch mag die Bereitschaft, in einen Bindungsprozess zu einer Person einzutreten,  sinken.  Stiftung Warentest reduziert die Prüfung hier auf einen Quantitätsfaktor, vernachlässigt aber die wesentliche Frage der Qualität der Vorschläge.

7. Groß immer besser als klein?

Die Auswahl der Anbieter ist enttäuschend. Ausschließlich Anbieter mit Riesendateien, die den Mainstream bedienen, wurden bei der Untersuchung herangezogen. Doch „groß“ muss nicht immer besser sein und wer sich an allen und jeden wendet, mag individuelle Besonderheiten von Menschen und ihrer Partnersuche verfehlen.

8. Sozialverträglichkeit bleibt ausgespart

Liebe und Partnerschaft sind menschliche Urbedürfnisse. Sie tragen entscheidend zu Lebensglück und individuellem Wohlbefinden bei.  Bei gleichem Bedürfnis nach Partnerschaft unterscheiden sich die finanziellen Möglichkeiten. Wie Dating-Anbietter mit dieser Thematik umgehen und ob bzw. wie sie dazu beitragen, dass alle Menschen – unabhängig von ihrem Einkommen – in gleicher Art und Weise von ihrem Angebot profitieren können, wird durch Stiftung Warentest nicht untersucht.

9. Verfehlung des eigentlichen Erfolgskriteriums

Das Vorgehen von Stiftung Warentest war einfach und preiswert umzusetzen, führte zu schnellen Resultaten, die sofort veröffentlichbar waren. Aber es verfehlt in Gänze das eigentliche Zielkriterium. Untersucht werden Nebenkriterien anstatt des eigentlichen Hauptkriteriums. Man erfährt viel und davon das meiste aus subjektiver Sicht. Gar nichts aber erfährt man über die Erfolgsaussichten für den Aufbau tragfähiger partnerschaftlicher Beziehungen über das Internet. Damit löst  Stiftung Warentest den Titel ihres Berichtes “Partnerbörsen – wo sich die Suche lohnt” sicherlich nicht ein. Ganz nach dem Motto: Anliegen ehrenwert, Thema verfehlt!

Kritik ist immer leicht. Wie könnte man, wie könnte Stiftung Warentest es  künftig tun?

Erforderlich wäre eine Untersuchung, die einen zeitlichen Verlauf von mindestens einem Jahr berücksichtigt. Im besten Fall sollten dann in den Folgejahren Nachbefragungen stattfinden, auch zur Dauerhaftigkeit und Zufriedenheit der gefundenen partnerschaftlichen Beziehungen. Pro Dating-Plattform sollten sicherlich 20 Singles teilnehmen, 10 Frauen und 10 Männer. Alles, was weniger ist, erlaubt keinerlei auch nur halbwegs generalisierbaren statistischen Schluss. Die Teilnehmer sollten im Hinblick auf einige relevante Merkmale zwischen den Dating-Plattformen parallelisiert werden (Alter, Geschlecht, Gesundheit, Dauer des Single-Dasein, Alleinerziehenden-Status, Umzugsbereitschaft, selbst benannte Bereitschaft zum Engagement und zur Bedeutsamkeit einer partnerschaftlichen Beziehung, Geografischer Wohnort und Suchraum), wenigstens sollten diese Informationen aber erhoben und als Kontrollvariablen in die nachfolgenden Analysen einführt werden.

Undurchführbar?

Datenerhebung und Auswertung befinden sich durchaus im Bereich des Machbaren, auch wenn wir nichts über die Finanzen der Stiftung Warentest wissen. Auch sollte es möglich sein, echte Test-Singles zu finden, die bereit sind, sich ernsthaft auf die Vermittlung einzulassen. Nicht sinnvoll wäre es, wenn die Test-Singles bei den kostenpflichtigen Angebvoten alles geschenkt bekämen. Denn die Kostenpflicht soll ja gerade auch ein Mechanismus sein, um die Ernsthaftigkeit der Suche zu gewährleisten. Aber sicherlich wären die Anbieter bereit, besondere Ermäßigungen zu geben, die es erleichtern würden, Test-Singles zu rekrutieren. Am besten wäre es, wenn jeder Test-Single einenmoderate Eigenbeitrag leistet als Zeichen der Motivation und Ernsthaftigkeit der Suche. Es würde länger dauern bis publizierbare Ergebnisse resultierten, deren Wert wäre aber ungleich höher als die jetzigen Befunde, deren Aussagekraft mindestens fragwürdig wenn nicht weitgehend wertlos ist.

März 12, 2011

Strahlende Liebe statt Strahlender Tod: Todestechnologie beerdigen!

Wir wünschen uns eine Welt mit strahlender Liebe und nicht aus strahlendem Tod. Wir hoffen, dass es in Japan nicht zum Schlimmsten kommt.

Deutlich wird erneut: Kernergie ist keine Meinung, sie ist ein Verbrechen. Am Ende werden irgendwann und irgendwo immer Menschen mit ihrem Leben dafür bezahlen, dass verantwortungslose Politiker und Konzerne eine todbringende Technologie weltweit installierten.

Japanische Politiker versicherten dem Volk, unterstützt durch die International Atomenergie-Organisation, dass ein solcher Unfall nicht zu befürchten sei. In einem der am mesietn erdbebengefährdeten Gebiet der Welt stellte man eine Armada an Nuklear-Reaktoren auf.

Menschenverachtend sind aber auch unsere bundesrepublikanischen Politiker und Konzerne, die mit mit Japans nuklearem Wahnsinn auf das Engste kooperieren. So waren zum Zeitpunkt des Beginns der Katastrophe auch Energietechniker des deutschen Kraftwertkherstellers “Areva” gerade dort beschäftigt. Schön zu wissen, dass alle 10 rechtzeitig fliehen konnten und gesund sind, aber die Todestechnologie, die sie halfen, zu erhalten, bedroht weiterhin unzählige Menschenleben.

Derweil sprechen Merkel und Westerwelle als politische Repräsentanten der hiesigen Nuklear-Konzerne, die soeben die Laufzeitverlängerung durchputchten und Förderungen für regenerativre Energien zusammenstrichen, von einer Überprüfung aller unserer Kraftwerke. Nicht um Sicherheit zu gewährleisten – denn dies geht nicht – sondern um  Sand zu streuen, abzulenken und so der Atomindustrie in diesen für sie kritischen Stunden beizustehen.

Ein schwacher Trost:

Bei Gleichklang treffen sich Menschen, die sich für ökologische Verantwortlichkeit und gegen Todestechnologie einsetzen. Bei Gleichklang werden Sie keine Befürworter des nuklearen Wahnsinns finden. Viele Mitglieder von Gleichklang setzen sich entschieden gegen die Atommafia und die durch sie ausgehende Bedrohung ein. Hier begegnet sich etwas anderes als der indifferente Maintream, dem ein neues Kleid oder ein neuer Schuh wichtiger sind als das Leben und Überleben unzähliger Menschen, Tiere und Pflanzen auf unserem Planeten.

März 5, 2011

Die Medien und der Baron Karl-Theodor zu Guttenberg

Einsortiert unter: Allgemein — Gleichklang.de @ 11:16 vormittags
Zu Guttenberg - was bleibt außer medialem Wahn und schöne Kleider?

Zu Guttenberg - was bleibt außer medialem Wahn und schönen Kleidern?

Der Fall des Karl-Theodor zu Guttenberg ist mehr als ein Versagen eines einzelnen Menschen. Er ist ein Versagen unserer dritten Gewalt, der Medien. Informieren sollen sie, hochjubeln taten sie. Erstaunt und perplex war der nüchterne Beobachter über einen Medien-Hype um einen einzigen Mann wie es ihn zuvor um einen Politiker nur selten gab. Ein neuer Typus von Politiker, gar ein Genie war erschienen?

Längst vor dem Bekanntwerden des Plagiats fehlte die Substanz hinter der Euphorie. Besondere Leistungen oder außergewöhnliche Qualifikationen? Nicht erkennbar, selbst wenn die Doktorarbeit echt gewesen wäre. Dennoch ertönte es überall, selbst im Bekanntenkreis, man oder frau schätze Herrn zu Guttenberg. Doch warum?

Weil er ein Baron ist? Weil er aus einer reichen Familie stammt? Weil er teure Klamotten trägt? Weil er mit Ehefrau und Talkshow Entourage nach Afghanistan reiste? Weil er an Heldenbegräbnissen der Gefallenen teilnahm? Weil er bei Galas der Reichen, Schönen und Prominenten auftrat? Weil er Personalentscheidungen von der Bildzeitung fällen ließ? Weil er von sich selbst bekannt gab, ehrlich zu sein?

Alle machten mit, von Bild bis zum Spiegel. PR-gesteuerte Medien. Eine kollektive Psychose. Schnell der beliebsteste Politiker, mit Abstand, schien sein Aufstieg unausweichlich, vor dem Fall…

Am Ende bleibt die Lektüre des Märchens vom Kaiser ohne Kleider. Ein wahres Lehrstück.

März 3, 2011

Erfahrungen mit Gleichklang

Einsortiert unter: Gleichklang-Dating, Liebe & Partnerschaft — Gleichklang.de @ 1:33 nachmittags

Nach fast 5  jährigem Bestehen, möchten wir eine Bilanz der  bisherigen Erfahrungen von Gleichklang-Mitgliedern darstellen:

Viele Mitglieder haben bei Gleichklang Partner und Freunde gefunden. Andere haben uns enttäuscht, manche gar wütend verlassen. Weitere sind noch auf der Suche, manche mit gutem Mut und andedere eher abwartend, passiv oder resigniert.

Eine Umfrage (vor allerdings schon fast 2 Jahren) hatte als Ergebnis erbracht, dass ca. ein gutes Drittel der Mitglieder von Gleichklang sich damals zum Umfragezeitpunkt in ernsthaften und aussichtsreichen Kommunikationsprozessen befand bzw. ihre Partnersuche oder Freundschaftssuche erfolgreich beendet hatte. Diese Umfrage betraf allerdings alle Mitglieder, auch diejenigen, die sich erst einen Tag vorher angeschlossen hatten, so dass die Erfolgsaussichten sicherlich deutlich unterschätzt wurden.

Seither haben wir beobachtet, dass diejenigen, die dabei bleiben, letztlich im Regelfall tatsächlich zum Erfolg gelangen. Leider gibt es aber auch eine Reihe von Mitgliedern, die ihre Mitgliedschaft nach kurzer Zeit (obwohl noch nicht erfolgreich) beenden oder nach Ablauf des ersten Jahres (obwohl sie noch nicht erfolgreich waren) nicht verlängern. Ebenso gibt es natürlich die Fälle, die nach wenigen Wochen kündigen, weil sie bereits den Menschen, mit dem sie ihr Leben verbringen wollen, bei uns gefunden haben.

Ein ungefährer Durchschnittswert über alle gemittelten Erfolgswahrscheinlichkeit liegt bei gut 30%.  Dieser Wert unterschätzt allerdings die Erfolgswahrscheinlichkeit der engagierten Mitglieder bei Weitem:  Wer nämlich nicht allzu eingegrenzt sucht, aktiv den Kontakt aufnimmt und gleichzeitig bei uns bleibt, kann mit einer sehr viel höheren Erfolgswahrscheinlichkeit rechnen. Wer demgegenüber schon nach einigen Wochen aufgibt, dessen Erfolgschancen sind gering.

So haben es auch die Mitglieder selbst maßgeblich in der Hand, ob ihre Mitgliedschaft bei Gleichklang zum Erfolg führen wird oder nicht. Die besten Aussichten haben diejenigen, die Partnersuche als einen gegebenenfalls auch langfristigen Prozess ansehen, nicht nach wenigen Monaten, Wochen oder gar Tagen die Flinte ins Korn werfen, sondern sich dafür entscheiden, solange Mitglied zu bleiben bis der Erfolg eingetreten ist.

Für die Mitglieder, die dies beherzigen,  zeigen unsere Erfahrungen seit nunmehr ca. 5 Jahren, dass die Message stimmt: “Als Mitglied von Gleichklang ist es am Ende nur eine Frage der Zeit bis der passende andere Menschen für eine Partnerschaft oder eine wirkliche Freundschaft gefunden wird.”

Um auch langfristige Mitgliedschaften zu ermöglichen, erheben wir mit 40 EUR im Jahr ausgesprochen geringe Gebühren. Zusätzlich sichert der Sozialtarif von 6 EUR im Jahr ab, dass eine Mitgliedschasis zum Erfolg nicht am Geldbeutel scheitert. Den Sozialtarif gewähren wir auf einfache E-mail Nachfrage. Dieses Gebührenkonzept kommt gut an. Wir erhalten viele Mails, die uns hierfür loben und zum Ausdruck bringen, dass Mitglieder gerne bei einer Partneragentur sind, die nicht Hunderte Euro verlangt, sondern sich intensiv um Sozialverträglichkeit und faire Gebühren bemüht.  Es gibt aber auch Kritik, die auch noch diese Gebühren als zu hoch oder gar Abzocke erlebt, wobei diese Kritiker die hohen auch für uns anfallenden Kosten nicht berücksichtigen und nicht bedenken, dass sie selbst wohl auch nicht völlig umsonst arbeiten würden.

Die Erfahrungen  unserer Mitglieder lassen sich nach einer Inhaltsanalyse der Abertausenden von E-Mails, die wir erhielten (und weiter erhalten) am ehesten folgendermaßen zusammenfassen:

Erfolg der Partnersuche und Freundschaftssuche

Positiv:

Wir erhalten kontinuierlich Nachrichten, dass Mitglieder bei uns Partnerschaft oder Freundschaft gefunden haben. Diese Nachrichten sind (wie zu erwarten) fast immer sehr positiv und wir können uns über die Begeisterung, die hier über unsere Tätigkeit geäußert wird, nur freuen. Besonders oft wir von den erfolgreichen Mitgliedern die unmittelbare Passung des erhaltenen Vorschlages betont. Ebenso häufig wird dargestellt, dass die Partnersuche oder Freundschaftssuche nach vorherig vielen Schwierigkeiten und Rückschlägen nun abschließend zum positiven Ende gelangte.

Immer wieder erhalten wir auch Rückmeldung, dass unsere Spezial-Suchoptionen den Durchbruch brachten, so dass auch Mitglieder bei uns zum Erfolg kamen, die zuvor teilweise langjährig an der mangelnden Akzeptanz für spezielle Merkmale oder Lebensstil-Aspekte scheiterten.

Negativ:

Wir erhalten immer wieder Rückmeldungen, dass nicht genügend, zu zögerlich (“tröpfchenweise”) oder sogar gar keine Vorschläge erfolgten, dass vorgeschlagene Personen auf Nachrichten nicht antworteten, Vorschläge nicht passsten, dass Verabredungen nicht positiv verlaufen seien,  kein Erfolg der Partnersuche oder Freundschaftssuche absehbar sei. Auch wird gelegentlich berichtet, dass die Freundschaftssuche gut laufe, aber nicht die Partnersuche. Ein Teil dieser Kritik wird bereits nach nur einigen Tagen oder Wochen der Mitgliedschaft bei Gleichklang geäußert. Ein anderer Teil wird aber auch von Mitgliedern geäußert, die Monate oder sogar in Einzelfällen Jahre Mitglied bei uns sind. Manche äußern sich freundlich-kritisch, andere sind enttäuscht, wiederum andere Mitglieder wütend.

Unser  Umgang mit Kritik:

Alle kritischen Rückmeldungen werden von uns gelesen, beantwortet, vor allem aber auch individuell überprüft und recherchiert, inwiefern Kritik berechtigt ist bzw.woran es liegt, dass Mitglieder hier über negative Erfahrungen bei Gleichklang berichteten. Das Ergebnis unserer Analysen ist dabei letztlich, dass ein Teil der Kritik unberechtigt ist, ein anderer Teil aber gut nachvollziehbar und insofern auch berechtigt ist.

Kritik, die Vorschläge seien nicht passend, ist nach unseren Prüfungen im Regelfall entweder nicht berechtigt oder aber durch uns nicht  zu beeinflusssen:

Ein Vorschlag erfolgt nur, wenn die vielfältig von uns angewandten und auch bei der Datenaufnahme transparent gemachten Einschluss- und Ausschlusskriterien ausnahmslos gegeben sind. So erfolgen keine Vorschläge, wo wechselseitig angegebene Altersbereiche, Wohnortbereiche, für zentrale erklärte äußere Merkmale oder Lebensstilmerkmale etc. nicht eingehalten werden. Entsteht dieser Eindruck, haben unsere Prüfungen immer wieder gezeigt, dass die tatsächlichen Wünsche der entsprechenden Mitglieder nicht ihren Eingaben entsprachen. So kommt es immer wieder vor, dass Mitglieder z.B. als geografischer Suchbereich GANZ DEUTSCHLAND, INTERNATIONAL oder ein oder mehrere Bundesländer angeben, dannaber unzufrieden sind, wenn entsprechend Vorschläge auch aus diesen weiten geografischen Suchräumen erfolgen.  Ebenfalls kommt es vor, dass zusätzlich dei Umkreissuche genutzt wird, was bedeutet, dass auch Vorschläge aus anderen Bundesländern oder Ländern erfolgen können, solange der Umkreis eingehalten wird. Wir sehen diese Kritik aber dennoch als Ansporn an uns, die in der Tat vielfältigen und komplexen und insofern immer mal wieder zu Missverständnisssen führenden Suchoptionenoch einfacher und verständlicher zu machen. In jedem Fall können wir versichern, dass wir Suchangaben unserer Mitglieder immer umsetzen und es entsprechende Nicht-Passungen nicht gibt.

Auch wenn die von uns verwandten und durch die Mitglieder angegebenen Kriterien passen, kann ein Vorschlag dennoch als unpassend erlebt werden. Hier haben unsere Überprüfungen ergeben, dass verschiedene Mitglieder sehr verschiedene Maßstäbe anwenden. Oftmals wird ein besonderes Merkmal als unpassend erlebt oder aber es fehlt bei dem Vorschlag für wichtig Erachtetes, wie ein freier Tex oder ein Foto. Von unserer Seite aus gibt es hier leider nur eingregrenzte Verbesserungs- und Einflussmöglichkeiten, weil es am Ende alles doch sehr individuell is. Wir raten, in jedem Fall ersteinmal einen Kontakt aufzunehmen, weil vorhandene Passungen sich nicht immer in den notwendigerweise recht paschalen Profilen ausdrücken können. Durch unser Vermittlung erhöhen wir im Rahmen einer Vorauswahl die Passungs-Chancen, dennoch kann und wird es aber immer wieder vorkommen, dass Vorschläge als nichtpassend erlebt und bewertet werden.

Kritik, dass zu wenige Vorschläge erfolgten, ist teilweise berechtigt und teilweise unberechtigt:

Bei Gleichklang erfolgen Vorschläge nur, wenn alle Passungs-Kriterien gegeben sind, und zwar wechselseitig. Da es sich um eine recht große Anzahl an Kriterien handelt, führt dies ntowendigerweise im Durchschnitt zu einer starken Vorschlagsreduktion. Andererseits sollen genau dadurch die Chancen eines Einzelvorschlages ansteigen und es soll vor allem verhindert werden, dass eine Konsumhaltung und eine wechselseitige Konkurrenz entsteht, die die Partnersuche und Freundschaftssuche am Ende nicht fördert, sondern behindert. “Tröpfchenweise Vorschläge” ist nicht negativ, sondern im Grunde das Optimum einer dVermittlung bis zum Erfolg, die Mitgliedern Zeit und Raum geben soll, um sich aufeinander einzulassen und miteinander zu kommunizieren. Selbst die Mitglieder, die sich beschweren, verweisen des öfteren auf andere Singlebörsen, ohne aber zu bedenken, dass sie schließlich genau dort keinen Erfolg hatten.

Tatächlich berichten uns Mitglieder immer wieder über Erfahrungen bei anderen Singlebörsen und Partnervermittlungen im Internet, wo sie sehr viele Vorschläge erhielten, aber eben dennoch keinen Partner bzw. keine Partnerin fanden. Soeben bestätigt auch eine wisssenschaftliche Untersuchung in einem anderen Dating-Bereich, dass gerade bei wachsender Auswahl Singles oft Singles bleiben (siehe hier).

Unser Prinzip der Ableitung passender Vorschläge über die Zeit bis zum Erfolg stellen wir zentral und überall auf unseren Internetseiten dar. Insofern ist Kritik, die nicht selten sogar jeden Tag neue Partnervorschläge einfordert, nicht berechtigt. Bei der Überprüfung stellen wir tatsächlich nicht selten fest, dass bereits 10, 20, 30 oder sogar mehr Vorschläge offeriert wurden.  Solche Kritik entsteht dadurch, dass wir mit anderen Anbietern verglichen werden, die die Anzahl der Vorschläge in den Mittelpunkt ihrer Werbung stellen, während wir den Erfolg einer Mitgliedschaft bei Gleichklang als einziges Effektivitäts-Kriterium betrachten. Mehr tun als unser Prinzip sichtbar und an den verschiedensten zentralen und weniger zentralen Seiten unserer Internetseite darzustellen, können wir nicht.

Ebenfalls gibt es aber Mitglieder, die wirklich noch keinen Vorschlag (aktuell ca. 2% der Gesamtmitglieder) oder über längere Zeit nur ganz wenige Vorschläge erhalten haben. Bei der Überprüfung finden wir nicht selten, dass die Kombination seltener Such-Merkmale zu dieser Situation führt (z.B. enger geografischer Suchraum + veganer Suche oder erforderliche Akzeptanz für eine Erkrankung). Auch Mitglieder, die vorwiegend einen jüngeren Partner oder eine jüngere Partnerin suchen, müssen häufig länger auf erste Vorschläge warten, da die große Mehrheit der Mitglieder schwerpunktmäßig den eigenen Altersbereich als Suchbereich angibt.  Leider ist die Anzahl der Vorschläge auch bei Mitgliedern im fortgeschritteneren Altersbereich deutlich geringer (Hier ist aber die positive Message, dass eine geringe Vorschlagsanzahl dennoch oft zum Erfolg führt).  Schließlich erhalten Mitglieder, die nur in der Schweiz oder nur in Österreich suchen, deutlich weniger und manchmal keine Vorschläge, da diese geografischen Bereiche zwar zunehmen, aber doch noch in der Entwicklung sind. Treten dann weitere Einschränkungen hinu, nimmt die Wartezeit zu.

Recht häufig können wir zu einer Verbesserung der Situation bei Mitgliedern ohne oder mit sehr wenigen Vorschlägen beitragen, indem wir eine Flexibilisierung einzelner Suchkriterien anregen. Andere Mitglieder können wir leider nur dadurch trösten, dass selbst bei seltenen Merkmalen oder Kombinationen im Laufe der Zeit passende Mitglieder erscheinen und dann auch vorgeschlagen werden werden. Das ist auch unsere Beobachtung.  In solchen Fällen bieten wir aus Kulanz auch eine Rückzahlung der Gebühren an bei Beendigung der Mitgliedschaft, wofür sich aber nur sehr wenige der betroffenen Mitglieder entscheiden.

Gleichklang hat derzeit (02.03.2011) etwas über 6000 Mitglieder. Bei einer einjährigen Mitgliedschaft kann grob geschätzt aktuell von einem Abgleich mit ca. 15000 Personen ausgegangen werden (wobei natürlich viele sogleich aufgrund von Merkmalen, wie Geschlecht et,c. nicht in Frage kommen). Dieser Abgleich bietet sehr gute Aussichten an, erfolgreich zu sein, zumal sich bei Gleichklang die ernsthaft nach Partnerschaft oder Freundschaft suchenden, nachdenklichen und reflektierten Menschen treffen. Aber ebenso gut kann es sein, dass der Erfolg noch nicht eintritt und ein weiteres Jahr erforderlich wird.

Die Leistung von Gleichklang bezieht sich auf die Verfügbarkeitsstellung einer ständig weiterentwickelten, gewarteten und verbesserten Plattform, auf der Menschen sich kennen lernen können und viele dies auch tun. Vorschläge werden dann unterbreitet, wenn passende Personen gefunden werden. Wir bieten dies System für nur 40 EUR im Jahr an, was gerade wenn die uns entstehenden Kosten berücksichtigt werden (z.B. sofort 19% Umsatzsteuer, Werbekosten, Provisionskosten, Personalkosten etc.) extrem wenig ist.  Wir erachten es für realistisch, zumutbar und legitim, dass es durchaus in Einzelfällen der Fall sein kann, dass Wartezeiten entstehen bis überhaupt ein Vorschlag erfolgt und das ggf. auch in Einzelfällen mehrjährige Mitgliedschaften bis zum Erfolg notwendig sein können. Wir schlagen nicht einfach jeden vor, sondern eben nur, wenn eine Passung vorliegt. Dennoch bemühen wir uns ständig engagiert (wie es ja auch beobachtbar ist) unsere Plattform weiter bekannt zu machen, wozu wir insbesondere auch die Unterstützung unserer Mitglieder und Interessenten benötigen und auch erhalten, die uns vielfältig weiterempfehlen.

Auf die einfachste Möglichkeit, uns noch bekannter zu machen und sofort eine sehr große Datei aufzubauen, verzichten wir weiterhin bewusst: Kostenlose Mitgliedschaften.

Wir gewährleisten unseren Mitgliedern, dass niemand ihre Profile anschauen kann als andere Mitglieder, die einen Beitrag geleistet haben und ihnen vorgeschlagen wurden. Für viele Mitglieder war dies auch ein wichtiger Grund, zu uns zu kommen. Durch kostenlose Mitgliedschaften lassen sich sofort und einfach große Dateien aufbauen, aber sie bestehen dann mehrheitlich aus ungültigen Profilen, nicht ernsthaften Angeboten bis hin zu Personen mit unlauteren Absichten. Dies möchten wir weder uns noch unseren Mitgliedern antun und verzichten daher – im Gegensatz zu nahezu jedem uns bekannten anderen Anbieter – auf kostenlose Mitglidschaften als Werbeinstrument. Ökonomisch schädigen wir uns dadurch (jedenfalls kurzfristig) selbst, wir sichern dadurch aber die Qualität unserer Datei und denken, dass dies im Interesse aller Mitglieder liegt und langfristig der beste Weg ist.

Anhand unserer Auswertungen können wir erkennen, dass jeden Tag Hunderte Mitglieder miteinander kommunizieren. Dies unterschätzt sicherlich die Kommunikation, da Mitglieder auch private E-Mails und Telefonnummern austauschen und sich natürlich (was auch das letztliche Ziel ist) persönlich begegnen. Wir finden es selbst auch sehr ärgerlich und bedauerlich, dass Mitglieder nicht  auf alle an sie gesandten Nachrichten von anderen Mitgliedern antworten. Wir bitten unsere Mitglieder, sich aktiv zu beteiligen, den Kontakt aufzunehmen und in jedem Fall anderen Mitgliedern, die ihnen schreiben, zu antworten, können dies aber nicht mit Zwang durchsetzen. Wir bemühen uns sehr vielfältig, bei GleichklangMenschen mit ernsthaften Begegnungs-Interessen und -bereitschaften zusammen zu bringen, können aber dennoch für das Mitglieder-Verhalten nicht die Verantwortung übernehmen.

Gesamtbilanz der Mitglieder-Erfahrungen bei Gleichklang

In der Gesamtbilanz ergeben die Auswertungen der Rückmeldungen der Mitglieder, dass Gleichklang für viele Mitglieder eine effektive Möglichkeit darstellt, um früher oder später den Partner, die Partnerin, einen Freund oder eine Freundin kennen zu lernen. Erfolgsmeldungen gehen laufend bei uns ein. Ebenfalls können wir anhand der Anzahl der versandten Chiffre-Nachrichten erkennen, dass sehr intensiv kommuniziert wird.

Unser Versprechen mit Gleichklang eine Plattform zur Verfügung zu stellen, wo Mitglieder ihre Partnersuche und Freundschaftssuche zum Erfolg bringen können, halten wir ein und so wird Gleichklang auch von seinen Mitgliedern angenommen.

Nicht vermeidbar gibt es aber auch Mitglieder, die enttäuscht oder frustriert sind, deren Partnersuche oder Freundschaftssuche bei uns nicht zum Erfolg führte. Teilweise weil sie vorschnell aufgaben, teilweise aber auch, weil es uns in der Tat  nicht möglich war, einen für sie passenden Menschen zu finden und vorzuschlagen. Zwar glauben wir, dass auch für diese der Erfolg mit der Zeit noch gekommen wärde, können aber nachvollziehen, dass einige eben doch lieber kündigen und Gleichklang verlassen. 

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