Der Gleichklang-Blog

April 8, 2011

Reichen gut 7000 Mitglieder für eine erfolgreiche Partnervermittlung?

Unter 7000 Menschen lässt sich der Mensch des Herzens finden

Unter 7000 Menschen lässt sich der Mensch des Herzens finden

Eine der häufigsten Fragen, die an uns von Interessenten herangetragen wird, ist, ob unsere Mitgliederanzahl (Stand 08.04.2011: soeben die 7000 überschritten) überhaupt ausreichend ist, um erfolgreich vermitteln zu können?

Wir möchten diese Frage ausführlicher beantworten, weil sie nach unserer Einschätzungen mit bestimmten Fehlannahmen über Partnersuche im Internet verknüpft ist, die übrigens von einem erheblichen Teil der Medien und sogar von Produkttestern (siehe hier) teilweise geteilt werden. Die zugrundeliegende Grundannahme lautet:

Eine Partnersuche im Internet macht nur dann Sinn, wenn ein Anbieter gewählt wird, bei dem Zehntausende-, Hunderttausende oder gar Millionen Mitglieder gibt, weil nur so eine ausreichende Auswahl gegeben ist.

Diese Annahme mag naheliegen. Sie wird sicherlich zusätzlich auch geschickt von den großen Anbietern mit ihren Millionen-Budgets und besten Kontakten zu den Medien geschickt plaziert.

Tatsächlich handelt es sich aber um eine Fehlannahme, was insbesondere die folgenden drei Überlegungen zeigen:

1.  Natürliche Partnersuche geschieht seit Jahrtausenden im kleinen Kreis

Wenn wirklich Hunderttausende oder gar Millionen Vergleichsprozesse erforderlich wären, um einen Partner oder eine Partnerin zu finden, dann hätten in der Vergangenheit vor dem Internet wohl niemals wirkliche Liebesbeziehungen entstehen können. Denn in der Wirklichkeit außerhalb des Internets stehen nicht Millionen, im Regelfall nicht einmal Hunderte, sondern eine nur sehr kleine Anzahl an Personen zur Verfügung, in dem sich dann dennoch Menschen begegnen und finden können. Sie Sachlage, dass dies immerhin der Mehrheit der Menschen seit jeher gelingt, zeigt, dass auch bei begrenzter Auswahl eine effektive Partnersuche möglich ist. Eine neuer wissenschaftliche Untersuchung zeigt sogar (siehe hier), dass mit steigender Auswahl die Aussichten der Partnersuche sinken,  vermutlich weil zu viel Auswahl zu Ablenkung führt und dadurch mit dem eigentlichen Eintscheidungs- und Bindungsprozess interferiert.  In jedem Fall lässt sich schließen, dass üblicherweise eine eher geringe Anzahl an potentiell in Frage kommenden Personen genügt, um die Partnersuche zum Erfolg zu bringen. Zehntausender, Hunterttausender oder gar Millionen Vergleichsprozesse bedarf es dazu nicht.

2.  Große Zahlen verdecken ihr Zustandekommen

Ausnahmslos alle Partneragenturen, Partnervermittlungen, Singlebörse oder Partnerbörsen, die mit Hunderttausenden oder Millionen Mitgliedern werben, rechnen in diese Zahlen auch die kostenlosen Mitgliedschaften hinein, nicht nur die bezahlten sogenannten Premium Mitglieder. In der Tat werden im Regelfall sogar Auskünfte zu Anzahl und Prozentsatz von Premiummitgliedern verweigert.  Dies hat wohl seinen guten Grund. Denn eine kostenlose Mitgliedschaft aus reiner Neugierde gegen bei weitem mehr Menschen ein als eine ernsthafte kostenpflichtige Mitgliedschaft. Gerade wenn Anmeldungen nur wenige Minuten dauern, teilweise nicht einmal eine E-Mail-Bestätigung erfordern, ist zudem davon auszugehen, dass viele Menschen sich gleich mehrfach mit utnerschiedlichen Profilen anmelden und zudem niemals kündigen, so dass sie  in der Statistik immer erhalten bleiben, selbst wenn sie längst in anderen festen Händen sind.  Doch was helfen die vielen Vergleichsprozesse, wenn sie sich zu einem mehr oder weniger großen Teil auf gar nicht ernsthaft suchende, nicht existente, veraltete oder gar unlautere Profile beziehen?

Wir bei Gleichklang reduzieren durch unsere Kostenpflicht die Anzahl der Mitglieder sehr stark – wir  hätten längst ein Vielfaches von 7000 Mitgliedern, wenn wir kostenlose Angebote unterbreiten würden. Ebenso stark reduzieren wir aber die Anzahl nicht ernsthafter oder unlauterer Profile bzw. maximieren dadurch die Datei-Qualität und dadurch wiederum die Erfolgschancen und die Sicherheit aller unserer Mitglieder.

3.  Keine Instant-Vermittlung, sondern Suche bis zum Erfolg

Bei Gleichklang versuchen wir die natürliche Form der Partnersuche zu simulieren und zu optimieren. Unter unseren 7000 Mitgliedern muss sich keineswegs der für Sie als Partner oder Partnerin geeignete Mensch bereits befinden. Denn es geht nicht um Instant-Vermittlung, sondern Suche bis zum Erfolg. Die Mitgliedschaft bei Gleichklang beginnt einen Suchprozess, bei dem sofort dann “Alarm geschlagen wird”, wenn eine passende Person ihre Mitgliedschaft beginnt, ihre Suchkriterien (z.B. geografische  Eingrenzung) passend verändert oder ihre Suche reaktiviert.  Die Frage lautet also nicht “Gibt es denn bei Gleichklang bereits den passenden Partner/Partnerin?”, sondern die korrekte und alles entscheidende Frage lautet: “Wird ein Mitglied bei Gleichklang im Verlauf der Mitgliedschaft Partnerschaft finden?”

Unsere Auswertungen zeigen, dass diese Frage im Regelfall dann bejaht werden kann, wenn ein Mitglied aktiv dabei bleibt und ggf. auch bereit ist, die Standard-Mitgliedschaftsdauer von einem Jahr weiter zu verlängern. Das Finden von Partnerschaft ist für viele eines der wichtigsten Themen im Leben. Weil Partnersuche keine einfach zu steuernde Kleinigkeit wie ein Kleiderkauf ist, gelten hierfür andere Voraussetzungen und eine Suchdauer von 1-2 Jahren ist als realistisch und oft auch notwendig zu erachten.  Insofern ist auch die Anzahl der Vergleichsproesse pro Jahr mindestens zu verdoppeln (es gehen Mitglieder und es kommen neue Mitglieder), so dass bei einer einjährigen Mitgliedschaft derzeit von ca. 14000, einer zweijährigen Mitgliedschaft von ca. 21000 und einer dreijährigen Mitgliedschaft von ca. 28000 individuellen Vergleichsprozessen auszugehen ist.  Selbst bei seltenen Merkmalen und besonderen Wünschen oder Erwartungen an eine Partnerschaft ist dies im Regelfall hinreichend, um den geeigneten Menschen finden, vorschlagen und dadurch vermitteln zu können. Allerdings sind diese Angaben sogar Untertreibungen, da sich das Wachstum der Gleichklang-Community aktuell deutlich beschleunigt, was wir doch sehr hoffen (und erwarten), aufrecht erhalten zu können.

4.  Besonderheiten der Gleichklang-Mitglieder maximieren Passungschancen

Die allermeisten Partnervermittlungen im Internet wenden sich einfach an alle Singles, die es gibt. Von links bis rechts, Vegetarier bis Metzger, Pazifisten bis Militaristen,  Toleranz bis Schwulenhasser ist dort wirklich alles vertreten. Natürlich erhöht auch dies Mitgliederzahlen, aber in Wirklichkeit kommt ein Großteil der Mitglieder von vornherein kaum füreinander in Frage. Gleichklang wendet sich demgegenüber in seiner Innen- und Außendarstellung konsequent an Menschen, die sozial und ökologisch denken, für Friedfertigkeit, Umweltschutz, Tierschutz und die volle Gleichberechtigung schwuler, lesbischer, bisexueller und transsexueller Menschen eintreten. Erneut reduziert sich dadurch die Anzahl der Mitglieder stark, aber die wechselseitigen Passungschancen steigen ebenso. Ergebnis ist, dass die Mitgliederanzahl von 7000 bei Gleichklang überhaupt nicht vergleichbar ist mit den anderen allgemeinen Partnerbörsen, die unendlich viele in Wirklichkeit a priori nicht zueinander passende Menschen als Mitglieder aufweisen. 7000 Mitglieder bei Gleichklang bedeutet eben etwas ganz anderes und zwar viel mehr als  7000 oder sogar 70000 Mitglieder bei einer x-beliebigen Mainstream Partnervermittlung.

5.  Auch seltene Kombinationen kommen zum Tragen

Es ist eine berechtigte Frage, ob bei 7000 Mitgliedern denn auch Vermittlungschancen für Menschen bestehen, die eher seltene Merkmale aufweisen, wie veganer Lebensstil, Transsexualität, sehr enge geografische Suchräume oder auch Behinderungen oder Erkrankungen?

Zunächst ist darauf hinzuweisen, dass bei den Mainstream Singlebörsen diese Merkmale einfach untergehen, da sie bei der Vermittlung überhaupt nicht berücksichtigt werden und bei den Vorschlägen auch nicht erkennbar sind. Eine vegane Frau, die einen veganen Mann kennen lernen möchte, wird so bei einer Mainstream-Partnerbörse extreme Schwierigkeiten haben bzw. nahezu nie zum Erfolg gelangen. Die Datei-Größe allein bringt also auch hier nichts, denn man sieht nur den Wald vor lauter Bäumen nicht.

Bei Gleichklang erfolgt demgegenüber eine fokussierte Vermittlung und so wird ein passender Vorschlag genau dann unterbreitet, wenn ein entsprechendes Mitglied vorhanden ist. Ist dies aktuell nicht der Fall, bleibt die Suche aktiviert und wird sofort anschlagen, wenn sich diese Situation ändert. Dass sich die Situation ändern, ist dann wiederum nur eine Frage der Zeit. Unsere Auswertungen zeigen, dass dieses Vorgehen tatsächlich funktioniert. Zwar erhalten Mitglieder mit seltenen Merkmalen oder Suchkriterien deutlich weniger Vorschläge und es kommt auch des öfteren zu längeren Wartezeiten bis überhaupt Vorschläge erfolgen, letzten Endes werden aber auch für diese passende Personen gefunden und vorgeschlagen und wir wissen von vielen erfolgreichen Vermittlungen. Gerade wenn besonderes seltene Merkmale oder Wünschen vorliegen, empfehlen wir jedoch, bezüglich anderer Aspekte eher großzügig zu suchen, um Wartezeiten zu reduzieren.

Aber:

Auch wenn das Wachstum von Gleichklang aufgrund unserer speziellen Ausrichtung, die sich nicht an jeden wendet, und auch aufgrund unserer Gebührenpflicht, die wir aber sozialverträglich gestalten (siehe hier), immer begrenzt sein wird, wird sich mit noch zunehmender Mitgliedschaft eine Beschleunigung der Vermittlung ergeben. Insofern liegt eine wachsende Mitgliederanzahl tatsächlich im Interesse unserer Mitglieder.

Im Hinblick auf das Wachstum der Gleichklang-Community setzen wir vorwiegend und erfolgreich neben gezielter Werbung in  speziell geeigneten Medien auf die Weiterempfehlungen und die Selbstorganisation unserer Mitglieder (siehe hier). Denn wir gestalten Gleichklang so, dass sich unsere Mitglieder mit uns identifizieren können und daher auch bereit sind, sich aktiv und zum Wohle aller Mitglieder für das Wachstum unserer Community einzusetzen.

7 Kommentare »

  1. Es ist wirklich super solch eine Grundauswahl.
    Aber manchmal wünsche ich mir einfach wie in anderen Suchanbietern die Fotos anschauen zu können mit Stichworten des Profils.
    Es gibt dort Signale, die keine MAschine mit Kreisdiagramm darstellen kann. Und vor allem Die Stimme auf eiem Anrufbeantworter, das kann doch funken!
    Grüße
    Do

    Kommentar von Yogidomo — April 11, 2011 @ 9:52 pm

    • Das kann wohl stimmen, doch dann würde Gleichklang sich nicht mehr hervorheben, würde Tummelplatz all derer werden die sich in allen anderen Portalen “herumtreiben”. Tel.-Nr. austauschen kommt doch erst kurz vor dem ersten Treffen. Ich finde Gleichklang gut so wie es ist, seriös handelnd; Qualität nicht Quantität.
      Fühle mich gut aufgehoben!
      LG

      Kommentar von Doris — April 12, 2011 @ 5:05 pm

    • Um einen einfachen, raschen Überblick über die seriösen Patnervermittlungen zu erhalten würd ich mal nen Vergleichsdiensten anschauen. Gibt viele wie z.B. http://www.partnerservice.de. Soll demnächst auch mit Erfahrungsberichten gespickt werden.

      Kommentar von nexus99 — November 12, 2011 @ 6:05 am

  2. Ich finde Gleichklang so gut, wie es ist. Gleichklang differenziert sich mit großem Abstand zu anderen Anbietern. Ich habe mich im letzten Jahr dort angemeldet und habe in meinen Traumpartner gefunden. Das spricht für Gleichklang und mit meinen Partner bin ich absolut im Gleichklang!
    Vielen Dank!

    Kommentar von huggy — April 13, 2011 @ 5:55 pm

    • und warum bist du dann noch hier?

      Kommentar von lichtkranz — April 14, 2011 @ 7:12 pm

      • Hallo Lichtkranz,
        ich bin nicht mehr hier, mein Gleichklangprofil ist gekündigt.
        Ich finde es wichtig, anderen Hoffnung und Mut zu geben, dass es wirklich funktioniert.

        Kommentar von huggy — April 15, 2011 @ 9:25 am

  3. [...] Offenbar befinden Sie sich in dem Irrtum, dass Partnersuche darin besteht, möglichst viele Partnervorschläge zu erhalten. Ebenso nehmen Sie irrtümlich an, dass bei einer selektiven Anzahl an Partnervorschlägen über die Zeit keine Aussichten bestehen. Untersuchungen zeigen das Gegenteil: Je mehr Vorschläge auf einmal, desto geringer die Vermittlungschancen. Grund ist, dass dadurch eine Konsumhaltung und Ablenkung entsteht, die zwar zu Chats führt, nicht aber zu Partnerschaft. Genau deshalb finden ja auch so viele Menschen bei den Riesenanbietern mit ihren Hunderten von Vorschlägen selbst nach Jahren gar nichts (siehe   diesen Artikel) [...]

    Pingback von Zwei Briefe von Gleichklang-Mitgliedern an uns « Der Gleichklang-Blog — September 13, 2011 @ 7:33 pm


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