Der Gleichklang-Blog

Mai 29, 2011

Alternative Partnerbörse Gleichklang bilanziert ihre Vermittlung-Tätigkeit für Asexuelle, Zwitter, Transsexuelle und Menschen mit BDSM Neigungen (Presseerklärung vom 29.05.2011)

Als erste Internet-Partnervermittlung nimmt sich Gleichklang.de auch Menschen mit eher seltenen Besonderheiten des sexuellen Erlebens, der Geschlechtlichkeit und der sexuellen Orientierung an. Nach mehreren Jahren zieht die Kennenlern-Plattform nun eine bitter-süße Bilanz.
Als erste und bisher weiterhin einzige Partnervermittlung im deutschsprachigen Internet ermöglicht die psychologische Kennenlern-Plattform www.Gleichklang.de auch Menschen mit eher seltenen Merkmalen der Geschlechtlichkeit und des sexuellen Erlebens eine gezielte Partnersuche. Jetzt berichtet das Unternehmen über seine Erfahrungen mit der Vermittlung von Zwittern (Intersexuellen), Asexuellen und Menschen mit BDSM Neigungen.

Trotz hoher Präsenz des besonderen Angebotes in Werbung, Medien und auch in den Internetsuchdiensten, wie Google, ist ein rasanter Einstrom asexueller Mitglieder oder von Zwittern und Transsexuellen in die Vermittlungsdatei von Gleichklang ausgeblieben. Von allen drei Personengruppen finden jeweils knapp 100 Menschen im Jahr zu Gleichklang. Diese begrenzte Anzahl erklärt sich das Portal mit der tatsächlich sehr großen Seltenheit von Asexualtät und Intersexualität. Trotz teilweise prominenter Medienberichterstattung über die Thematik handelt es sich doch bei Menschen, die ausschließlich platonische Beziehungen suchen, ebenso wie bei Zwittern um einen in der Gesamtbetrachtung doch verschwindend geringen Prozentsatz an der Gesamtbevölkerung.

Anders sieht es bei den Menschen mit BDSM-Neigungen aus, die mittlerweile etwas über 10% der ca. 8000 Gleichklang-Mitglieder darstellen, was auf den doch deutlich höheren Anteil von BDSM-Neigungen in der Gesamtbevölkerung hinweist.

Ökonomisch lohnt sich die Vermittlung für Asexuelle, Transsexuelle und Intersexuelle für Gleichklang nicht, da der eingesetzte Werbeaufwand die Einnahmen hier deutlich übertrifft. Ökonomisch erfreulicher ist demgegenüber die Entwicklung bei der BDSM-Vermittlung. Allerdings haben alle drei speziellen Vermittlungsoptionen teilweise zu dem Fehleindruck beigetragen, dass Gleichklang nicht nur auch, sondern nur für Menschen mit entsprechenden Merkmalen geeignet ist. Dies hält manche Menschen davon ab, sich für eine Mitgliedschaft bei Gleichklang zu entscheiden, so dass der ökonomische Faktor schwer kalkulierbar ist.

Weitaus erfreulicher als die Ökonomie ist die Vermittlungseffizienz:

Zahlreiche asexuelle Menschen haben bei Gleichklang bereits platonische Beziehungen gefunden. Ebenso konnten bereits viele Transsexuelle und Intersexuelle durch Gleichklang ihre ersehnte Beziehung beginnen. Eine hohe Vermittlungseffizienz beobachtet das Portal auch bei seinen Mitgliedern, die im BDSM-Bereich suchen.

Natürlich wurden dem Portal auch Enttäuschungen und gescheiterte Vermittlungen rückgemeldet. Die Auswertungen haben hier aber immer wieder gezeigt, dass solche Fehlschläge oft auch mit mangelnder Geduld und überhöhten Erwartungen zusammenhingen. Denn gerade wenn Menschen mit eher seltenen Merkmalen nach der großen Liebe suchen, ist mit längeren Vermittlungsdauern von typischerweise 1-3 Jahren zu rechnen. Nach wenigen Wochen kommt der Erfolg nur selten.

Ganz deutlich zeigen die Auswertungen:

Bleibt ein asexuelles, intersexuelles oder transsexuelles Mitglied oder ein Mitglied mit BDSM Neigungen dabei, dann ist der Erfolg am Ende die Regel und nicht die Ausnahme.

Auch wenn die speziellen Vermittlungsoptionen ökonomisch wenig einbringen, ist Gleichklang doch mit der Entwicklung insgesamt zufrieden. Denn wer sonst, wenn nicht Gleichklang, würde es Menschen mit seltenen Merkmalen der Geschlechtlichkeit und des sexuellen Erlebens ermöglichen, ihr dauerhaftes Partnerglück zu finden, argumentiert das Unternehmen und verspricht die konsequente Weiterführung der besonderen Vermittlungsoptionen.

Mai 5, 2011

Online Partneragentur Gleichklang.de erwartet baldigen Preiseinbruch am Dating-Markt

Als Geringpreis-Anbieter merkt die psychologische Partnerbörse Gleichklang.de nach eigenen Worten selbst nichts von der Krise, von der die großen Partnervermittlungen im Internet längst betroffen sind. Sie erwartet aber baldige Preiseinbrüche er Konkurrenz.
Große Partneragenturen im Internet entlassen erstmals in größerem Stil Mitarbeiter. Nach Einschätzung von Seksan Ammawat, des Geschäftsführers der Partnerbörse www.Gleichklang.de, Anzeichen einer ernsthaften Krise auf dem Dating-Markt:”In der Konkurrenz zu den kostenlosen sozialen Netzwerken können die traditionellen Partnervermittlungen nur mit Mühe bestehen. Vor allem haben sie größte Schwierigkeiten, ihre hohen Kosten von teilweise mehreren Hundert Euro pro Jahr dem Kunden noch zu vermitteln.”

Glücklicherweise, so Seksan Ammawat, sei allerdings die eigene Dating-Plattform von der Krise in keiner Weise betroffen. Denn als kleiner, außerhalb des Mainstreams agierender Guerilla-Anbieter für ein sozial-ökologisch denkendes Klientel habe Gleichklang eine gewisse Narrenfreiheit solange die Mitglieder zufrieden seien und für Weiterempfehlungen sorgten.

Neben der Ausrichtung auf ein sozial und ökologisch denkendes Klienten sieht Ammawat einen weiteren Hauptgrund für die stabil positive Entwicklung bei Gleichklang in den geringen Kosten. Bewusst vertrete Gleichklang einen Niedrigpreis-Ansatz mit Kosten in Höhe von lediglich 40 EUR im Jahr. Dadurch fühlen sich Gleichklang-Mitglieder nicht abgezockt und seien sehr weiterempfehlungsfreudig. Gleichzeitig sei man so weitgehend unabhängig von wirtschaftlichen Krisenzeiten.

Nach Überzeugung von Seksan Ammawat werden die großen Anbieter schon bald reagieren müssen. Ein Preissturz auf dem Dating-Markt sei vorhersehbar.

Warum uns die Krise der großen Online-Partnervermittlungen nicht betrifft

Am Beispiel eines der Marktführers des Online-Dating im deutschsprachigen Raum ging es durch die Presse (siehe hier):

Die auf einen Vermittlungsalgorithmus fokussierte Methode der Online-Partnersuche scheint in einer Krise zu stecken. Die Zeit des angeblich  unbegrenzten Wachstums ist vorbei. Vor allem soziale Netzwerke treten zunehmend an die Stelle des organisierten Dating-Angebotes.

Gleicklang betrifft das glücklicherweise alles nicht:

Als kleiner Guerilla- Anbieter außerhalb des Mainstreams haben wir eine gewisse Narrenfreiheit solange die Mitglieder zufrieden sind und uns weiterempfehlen. Vor allem aber profitieren wir jetzt auch von unserem Ansatz einer ausgsprochen geringen Jahresgebühr von 40 EUR mit einem zusätzlichen Sozialtarif von 6 EUR im Jahr.  Dadurch fühlt sich bei uns nahezu niemand abgezockt (jedem kann man es allerdings trotzdem nicht recht machen). Außerdem sind wir so weitgehend unabhängig von wirtschaftlichen Krisenzeiten.

Gleichklang jedenfalls nimmt rapide zu, von Krise nichts zu spüren!

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